Allgemein, Fotos, Geschichten, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Manchmal sollte man doch auf seine innere Stimme hören

Als ich dieser Tage frohgemut vom Schwanennest kam und endlich die kleinen Schwanenkinder fotografiert hatte Der frühe Vogel fängt den Wurm radelte ich noch einen kleinen Umweg, denn das Wetter war sehr schön und ich brauchte dringend etwas Bewegung. Vor der Brücke überlegte ich kurz, ob ich die Brücke wie üblich unterqueren und auf der linken Seite zurück aufs Festland radeln, oder ob ich mich diesmal für die rechte Brückenseite entscheiden solle. Wie kann es anders sein, ich entschied mich wie fast immer für die linke Seite. Der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier und ich wollte ja nur noch rasch nach Hause. Auf der Brückenmitte ärgerte ich mich gehörig, denn auf der anderen Seite schien das Wasser förmlich zu kochen. Ein wirklich riesiger Schwarm von Kormoranen tobte im und über dem Wasser auf der anderen Seite der Bücke. Von meinem Standpunkt aus natürlich keine Chance zum Fotografieren. Schnell trat ich in die Pedalen, unterquerte auf der Festlandseite die Brücke und packte schnell die Kamera aus. Kormorane sind hier ja wirklich nichts Besonderes. Aber so einen riesigen Schwarm hatte ich bisher noch nie beobachtet. Ich versuchte, die Kamera einigermaßen ruhig zu halten, was mir bei dem heftigen Wind nur schwer gelang. Dummerweise verzogen sich die Biester immer weiter weg. Nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei und sie stiegen auf und flogen in großen Keilen inselwärts. Sie in der Luft einzufangen, gelang mir leider nicht, aber über dem Wasser sind einige Bilder dabei, die ich Euch zeigen möchte :

Vorschau(öffnet in neuem Tab)

Ich hoffe, jetzt klappt es mit dem Vergrößern der Bilder durch anklicken. Hat jemand vielleicht eine Idee, weshalb das manchmal funktioniert und dann wieder nicht?

Allgemein, Blumen, Fotos, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Ein schöner Garten

Nachdem ich am Dohlenhotel fotografiert hatte, eilte ich noch zum Fischmarkt, denn ich hatte vor kurzem herrlich blühenden Klatschmohn entdeckt, den ich unbedingt noch fotografieren wollte. Die hochbetagte Eigentümerin war hocherfreut und gestattete mir, auch in ihrem herrlich gepflegten Garten einige Fotos zu machen.

Allgemein, Fotos, Geschichten, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Zum Glück war heute die Straße gesperrt

deshalb konnte ich das Stativ auf der Straße aufstellen und hatte so den größten Teil der Nistkästen im Blick. Ich machte es mir auf dem kleinen Mäuerchen am Straßenrand bequem und nutzte das Smartphone als Fernsteuerung für die Kamera. Nur zweimal wurde ich blaß vor Schreck, denn zwei Fahrradfahrer heizten haarscharf an meiner Kamera vorbei. Zum Glück ist nichts passiert. Ich tippte fleißig auf den Monitor und suchte mir zu Hause die besten Ausschnitte aus, die ich Euch jetzt zeigen möchte:

Fotos, Geschichten, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Er hat mir nicht verraten, wie er heißt

Dieser hübsche Kerl leistete mir gestern Gesellschaft am Schwanenteich. Seine Frau war leider zu flink und ließ sich nicht auf die Linse bannen. Ich halte ihn ja für einen Hänfling, keine Ahnung, ob das stimmt. Wenn ich mich irre, lass ich mich gern eines besseren belehren. Seht selbst, die Unschärfe bitte ich zu entschuldigen, leider habe ich keine ruhige Hand:

Und jetzt muss ich schon wieder los, am Dohlenhotel herrschte vorhin, als ich vom Einkauf kam, schon reger Betrieb. Lasst es Euch gut gehen!

Allgemein, Fotos, Geschichten, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Gestern hatte ich die Schwäne verpasst. Wegen der Regenschauer hielt ich mich nur kurz am Teich auf. Nach dem Essen überfiel mich eine bleierne Müdigkeit und ich bin tief und fest eingeschlafen, was bei mir eher selten vorkommt. Zwei Stunden später wurde ich vom Gemurmel auf dem Hof wach. Bei strahlend blauen Himmel saßen die Nachbarn beim Kaffeeklatsch. Ein Blick zur Uhr sagte mir zwar, dass es für einen Kaffee schon ziemlich spät sei, aber ich brühte mir doch noch einen und gesellte mich schlaftrunken zu den Nachbarn. Die Sonne schien zwar, aber es war ziemlich frisch. Gegen 19.00 Uhr erwachten meine Lebensgeister wieder ein wenig, die Sonne schien wie jeck und ich dachte kurz sehr, sehr kurz darüber nach, nochmals zum Schwanennest zu radeln. Der Schweinhund siegte und fesselte mich an die Couch. Den Wetterbericht für heute bekam ich gerade noch so mit. Für heute war Sonne pur angesagt und für Rügen Seenebel. Na, Rügen ist ja weit weg, dachte ich und stellte mir den Wecker auf dem Smartphone auf 6.00 Uhr. Dann dümpelte ich noch etwas vor dem Fernseher rum, nichts interessierte mich wirklich und ich war sowas von müde, dass ich zu für mich ungewöhnlich früher Stunde im Bett verschwand. Trotz Kaffee zu relativ später Stunde schlief ich tief und fest und stellte am Morgen fest, dass ich verpennt hatte. Das Smartphone lag im Wohnzimmer und hatte vergeblich versucht, mich zu wecken. Na prima. Na, prima, dachte ich gleich noch einmal, als ich den Kirchturm im dichten Nebel kaum ausmachen konnte. Frustriert verschwand ich erst einmal im Bad. Beim Teekochen konnte ich den Kirchturm schon erkennen. Der Tee war viel zu heiß, also füllte ich ihn in die Thermosflasche und verstaute diese in der Satteltasche zum Stativ. Schnell schnallte ich mir den Kamerarucksack auf, holte das Fahrrad aus dem Schuppen und machte mich auf dem Weg. Vom Fahrradweg aus habe ich einen kurzen Moment Sicht auf das Schwanennest, das natürlich leer war. Schiete. Trotzdem überquerte ich die stark befahrene Bundesstraße, nachdem ich noch die Mohnblumen am Wegesrand forografiert hatte.

Ich stellte mein Rad ab und ging die kleine Böschung hinab und konnte mein Glück kaum fassen, links von mir ziemlich dicht am Ufer schwamm Familie Schwan, hastig holte ich die Kamera aus dem Rucksack und hielt den Finger auf dem Auslöser, wunderte mich allerdings etwas , dass die Bilder auf dem Monitor so eigenartig aussahen, dachte noch, der Seenebel sei jetzt über dem Teich und verfolgte die Schwanenfamilie, die zügig über den Teich schwamm und gleich darauf in einer nicht einsehbaren Bucht verschwand.

Als ich diesen kleinen Kerl vor der Linse hatte, ärgerte ich mich mächtig, hatte ich doch vor lauter Hast, Eile und Ungeduld versehentlich das Modusrad verstellt:

Ach, Hedwig, Du lernst es wohl nie, schimpfte ich vor mich hin. Gelassen füllte ich mir erst einmal meinen Tee ein und setzte mich auf einen umgesägten Baum. Langsam kehrte Ruhe in mir ein und ich wunderte mich, wie schnell es mir gelang, den Verkehrslärm hinter mir auszublenden und die Schönheit und Ruhe des Teiches zu genießen:

Ich machte noch einige Fotos, die ich demnächst zeigen werde, dann zeigte sich Familie Schwan wieder:

Frohgemut fuhr ich nach Hause und bin schon wieder in Eile, denn am Nachmittag will ich noch aufs Dorf zu meiner Bekannten, wo ich noch immer dabei bin, den kleinen Gartenteich wieder zum Leben zu erwecken.

Allgemein, Fotos, Geschichten, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Es zwitschert im Dohlenhotel

Seit Wochen gehe ich fast täglich, oftmals mehrmals am Tag am Dohlenhotel vorbei. Nichts, keine Dohlen weit und breit, auch wenn ich manchmal längere Zeit dort ausharrte und zu den unterschiedlichsten Zeiten dort vorbei schaute. Heute war das anders. Schon von weitem hörte ich das eigentümliche Gezwitscher. Tatsächlich, es war reger Betrieb an den Nistkästen. Besonders in einem war stetiges Kommen und „Gehen“. Also eilte ich schnell nach Hause, befestigte die Kamera auf dem Stativ, schnappte das Smartphone und schwupps war ich wieder am Lustwall. Vorsichtig positionierte ich das Stativ zwischen zwei Hundehaufen und hockte mich auf das kleine Geländer. Immer wieder überlegte ich, welchen der Nistkästen ich wohl ins Visier nehmen sollte. Ewig passierte natürlich nichts. Aber genau in dem Moment, als meine Kamera entschied, dass die Kastanienäste auch ein schönes Motiv seien, kam Bewegung auf.

Immer, wenn ein Elterntier im Nistkasten verschwand, ertönte lautes Gezwitscher, das verstummte, sobald die Eltern davonflogen.

Es bleibt also spannend. Ihr wisst ja, zum Vergrößern könnt Ihr die Bilder anklicken.

Habt einen schönen Sonntag. Hier hat ein sachter Regen eingesetzt, obwohl die WetterApp etwas anderes verkündet hat. Mir ist es recht, ich brauche sowieso ein wenig Ruhe.

Allgemein, Fotos, Geschichten, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Der arme Fisch

Lange Zeit hatte ich heute vormittag im Wald am Adlerhorst verbracht. Auf dem Weg vom Parkplatz nach Hause schaue ich immer gern kurz am Fischmarkt vorbei und wunderte mich aus der Ferne über eine Möwe, die einen Erpel heftig attackierte. Da war meine Neugier geweckt. Als ich sah, was los war, stellte ich schnell die Kamera auf, die noch auf dem Stativ war und drückte fleißig auf den Auslöser. Seht selbst, was ich sah:

Nach einigen Minuten zog es mich allerdings an den heimatlichen Herd. Langsam scheine ich mich mit dem neuen Editor anzufreunden. Geht doch!