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Armer Kater ist so krank

Unser stolzer Kater führt  seit Wochen heftige Revierkämpfe mit dem Streuner aus, den wir Seeräuber nennen. So war es auch am Samstag. Ich hörte die Kater kreischen und mein Mann sah, wie der Seeräuber unseren Kater durchs Gelände jagte. Stunden später kam das arme Kerlchen mit einer ziemlich großen Wunde am linken Hinterbein nach Hause, die aber glücklicherweise schnell abtrocknete. Sonntag war noch alles in Ordnung. Ab Montag ging der Kater nicht mehr nach draußen und fing an zu hinken, allerdings auf dem rechten Beinchen. Er lag den ganzen Tag und schlief. Gestern lief er nur noch auf drei Beinchen. Er hatte offenbar starke Schmerzen im rechten Hinterbein. Voller Sorge fuhr ich mit ihm in die Tierarztpraxis.  Das Bein war sehr geschwollen. Die Tierärztin fand auch noch zwei kleine Wunden, die sich offenbar infiziert hatten, denn das kleine Kerlchen hatte hohes Fieber, 40,9 °. Oha. Das Röntgenbild ergab zum Glück keine anderen Verletzungen. Zwei Spritzen gab es.  Zwei Medikamente gegen Schmerzen und Entzündung sowie ein Antibiotikum müssen wir ihm nun zu Hause verabreichen.. Hoffen wir, dass er sich schnell erholt!P1110625

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Katzen auf dem Abenteuerspielplatz

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Na klar kann ich klettern!
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Hier müsst ihr hochkommen, da draußen sind die beiden Krachmacher!
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Tatsächlich, das sind ja wirklich nur zwei Kraniche und die machen solchen Krach als wären es hundert
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ich bin schon wieder platt
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Bolle, Du bist vielleicht ´ne Flasche!
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Dafür bin ich viel fotogener als Du!
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Susi, sei bloß vorsichtig, das klingt ja schaurig aus dem Rohr, ich glaub, ich hab Angst!
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Unser stolzer Kater ist wirklich keine Leuchte

Gestern  Mittag habe ich meine beiden Enkel, die ihre zweite Woche der Winterferien bei uns verbracht hatten, ihrer Mama zur Tankstelle kurz vor der Autobahnauffahrt gebracht, denn sie wollten gemeinsam zu ihrem Berliner.

Normalerweise falle ich nach einem Enkelbesuch sofort erschöpft auf die Couch.  Das hatte ich auch für gestern angekündigt, was bei dem herrlichen Frühlingswetter ja wohl eine Sünde gewesen wäre. Ich lud also meinen Mann und die drei Katzen zu einem Spaziergang über die Wiesen und Felder ein. Ich überlegte noch kurz, ob ich die Kamera mitnehme, entschied mich aber dagegen. Leider.

Wir bummelten über die holprigen Wiesen und kamen den beiden Kranichen, die schon seit Tagen Krach machen, als seien sie hunderte,  ziemlich nahe, denn der Wind wehte uns entgegen, aber die Sonne kam auch von vorn, wäre es eh nichts geworden, mit den Fotos. Drei Rehe beäugten uns ziemlich lange und ein Fuchs schnürte am Waldrand entlang.

Unsere drei Katzen waren forsch unterwegs, bis wir zum ersten Hochsitz am Bachlauf kamen. Unser Mutterkatze Frollein Schwarz marschierte sofort die Leiter hoch. Wir waren baff. Unsere schüchterne Katze kletterte auf den Hochsitz, das hatten wir noch nie erlebt. Nun bedauerte ich wirklich sehr, die Kamera nicht dabei zu haben. Die kleine Susi machte es ihrer Mutter sofort nach. Nur Don Carlos, der stolze Katerprinz blieb unschlüssig unten sitzen. Nach längerem Überlegen kletterte er am Gebälk nach oben. Stolz schaute er auf uns herab. Wir amüsierten uns eine Weile und waren stolz, auf die beiden schwarzen, die behende wieder nach unten kletterten. Frollein Schwarz stieg die Leiter hinunter und die freche Susi ließ sich elegant am Gebälk herab. Der Kater lief unschlüssig und jammernd da oben herum, stieg aufs Geländer und dann auch noch aufs Dach. Wir riefen und pfiffen, nichts half, der Prinz wusste nicht , wie er wieder herunter kommen sollte. Nicht einmal die Knistertüte mit den Leckerlis half. Wir gingen weiter, in der Hoffnung, das würde den Kater zum Abstieg animieren. Keine Chance. Nach geraumer Zeit kehrten wir um und mein Mann stieg auf den Hochsitz. (Bekam seinem geplagten Rücken wohl ganz gut.) Mit viel Mühe pflückte er den Kater vom Dach. Der wusste aber immer noch nicht, wie er weiter nach unten kommen soll, oder er wollte meinen Mann prüfen, wer weiß das schon. Nach schier endlosen Minuten klemmte sich mein Mann das Katertier unter den Arm und stieg die Leiter vorsichtig hinunter.

Endlich konnten wir weiterziehen. wir schlenderten den Hügel hinauf und setzen uns auf die Wiese, genossen den Sonnenschein und stellten fest, dass es wahrlich viele verschiedene Grüntöne in dieser erwachenden Natur gibt. Als eine dicke Hummel vorbeibrummte, konnte ich mir schwerlich vorstellen, dass es nochmals Schnee geben könnte in diesem Winter. Aber war es im vergangenen Jahr nicht auch so, dass der Winter erst kam, als die Winterferien der Enkel schon vorbei waren?

Zur Erinnerung, wie Winter aussehen kann:

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Ende Februar 2018
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Ostern 2018

Und jetzt gehe ich erst einmal mit der Kamera in den Garten, der Kater schläft noch, er hatte nämlich wieder Nachtschicht.

Ich wünsch Euch allen ein sonniges Wochenende!

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Was ist denn das für ein komisches Ding?

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Was ist denn das für ein komisches Ding?
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Der Chef hat gesagt, die Katzenmudddieh soll so ein Ding kaufen, damit wir unsere Krallen nicht immer an den Wänden und am Türpfosten im Windfang schärfen
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Krallen schärfen, wie soll das denn gehen?
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Stimmt, das Ding ist doch viel zu klein, um die Krallen zu wetzen
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Das blöde Ding lässt sich auch nicht benutzen
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Also Chef, die Euronen für das blöde Ding hättet ihr lieber in leckeres Futter investieren sollen!
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Er lernt es nie!

Unsere beiden jungen Katzenrüpel sind momentan sehr umtriebig. Wahrscheinlich ahnen sie schon den nahen Frühling. Jetzt gehen sie auch gern einmal nachts nach draußen. So war es auch am Samstag Abend. Kein Rufen und Pfeifen half, wir mussten ins Bett gehen, ohne dass unsere Lieblinge nach Hause kamen. Am Sonntag Vormittag kam die schwarze Susi allein nach Hause. Immer wieder ging ich nach draußen, um den Katerprinz zu rufen.  Der Kater kam nicht. So langsam geriet ich in Panik, denn vor fast genau einem Jahr war unser legendärer Kater Herr Karl forsch losgegangen und nie zurück gekehrt.P1000388_HD_Ausschnitt_60

Bitte Katerchen, komm nach Hause, dachte ich immer wieder. Mittags ging ich raus und suchte in Begleitung von Susi unser Grundstück und das Nachbargrundstück ab. Nichts, es half kein Rufen und Pfeifen. Der Kater ließ sich nicht blicken. Am frühen Nachmittag, die Katze Frollein Schwarz begehrte nach draußen gelassen zu werden,  kam ein triefnasser Kater die Treppe vom Teich nach oben geeilt. Offensichtlich hatte er wieder ein Bad im Teich genommen. Sofort wurde er wieder vor der Heizung plaziert, wo er sich in erstaunlicher Geschwindigkeit trocken schleckte.p1110081

Gestern Nacht gingen die beiden Jungkatzen wieder auf die Arbeit. Was war ich froh, als sie beide heute sofort angelaufen kamen, als ich die Terrassentüre öffnete.

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Der Eisbader

So ein Kater hat es wirklich nicht leicht. Vor einigen Tagen konnte er noch auf dem Teich herumlaufen, wie ich dieser Tage schon hier berichtete:Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen

Woher soll er also wissen, dass man, wenn es einige Tage geregnet hat, heute trotz leichtem Frost lieber nicht aufs Eis geht? Ich warnte ihn noch und rief, er solle sofort herunterkommen, aber zu spät. Es knackte und schwupps war der arme Kerl im Wasser. Ich erstarrte zur Salzsäule, aber der Kater sprang behende wieder aufs Eis und lief ans Ufer. Schnell lief ich mit ihm ins Haus und setzte ihn vor die warme Heizung.p1110081

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Erstaunlich schnell war er wieder trocken und hat sich erst einmal auf der Couch erholt.p1110074