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Du strickst doch so viel, ich hab hier noch Wolle…

Das hörte und höre ich immer wieder. So hat sich ein Riesenberg an Wolle angesammelt. Aber was damit anfangen? Irgendwann, vor längerer Zeit keimte in mir die Idee, eine Decke zu stricken. Zwischendurch legte ich sie immer wieder weg, wenn ich andere Projekte hatte, aber dann hatte ich nichts anderes vor und ich strickte weiter, was jedoch immer mühsamer wurde, denn wenn auch meine Nadelseile auf zwei Meter angewachen waren, musste ich immer wieder die Maschen mühevoll weiter schieben. In den letzten Wochen taten mir zuerst mein linker, später auch mein rechter Daumen heftig weh. Arthrose halt. Eines Abends hatte ich die Nase voll und ich begann, abzuketteln. Das dauerte ungefähr 6 Stunden an zwei Fernsehabenden. Jetzt ist sie fertig und hat mir gestern auf dem Hof bei schönem Sonnenschein und kaltem Wind schon gute Dienste geleistet. Auch die Maße, ca. 1,50 m * 1,50 m passen gut.

Nun habe ich noch 1000 g der blauen Shetlandwolle noch originalverpackt aus tiefsten DDR-Zeiten zu verschenken, also falls einer Interesse hat, bitte einfach melden!

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Ach, deshalb ist sie hier so wenig präsent…

Ja, ich bin immer gut beschäftigt, kümmere mich um meine 83-jährige Freundin im letzten Haus am Wald auf dem Dorf, erweise meiner Nachbarin, die krank von ihrer Reha nach Covid zurückkam und nun schon wieder im Krankenhaus war, so manchen „Liebesdienst“, habe ja auch noch meine „kleine Familie“ vor Ort und schwinge abends, wenn ich mich vom Fernseher berieseln lasse gern die Stricknadeln. Hier nun mein neuestes Werk:

Die Farben auf dem linken Bild sind reell. Das rechte habe ich bei Lampenlicht aufgenommen.

Und wen es interessiert: Hier nun die Wolle, mit der ich gearbeitet habe:

Ich habe allerdings mit Nadelstärke 3 gearbeitet.

Das Muster hat mir freundlicherweise eine Blogfreundin zur Verfügung gestellt:https://babajeza.files.wordpress.com/2021/10/pulli.jpg

So und nun muss ich schnell in die Sonne!

Habt ein sonniges Wochenende und bleibt vernügt und gesund!

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Warten und Tee trinken

ist nicht so mein Ding, also habe ich mein Strickzeug hervorgeholt.

Seit drei Stunden sitzt meine Freundin im Auto und fährt Richtung Norden. Das Auto ist unter Corona-Bedingungen ja wohl das sicherste Verkehrsmittel. Stundenlang im Bus oder Zug mit Maske zu sitzen, ist nicht unbedingt angenenehm. Hinzu kommt, dass der Flixbus momentan nicht direkt von Leipzig nach Greifswald fährt und Umsteigen in Berlin ist nicht so unser Ding.

Auch auf die Bahn kann man sich momentan nicht verlassen. Eben flog eine Eilmeldung ein, dass die GDL vorhat, ab Wochenende erneut zu streiken. Mitten in der Hauptreisezeit und unter Pandemie-Bedingungen halte ich das allerdings für unverantwortlich. Meine Sympathien hat Herr Weselzky jedenfalls nicht.

Sei es wie es sei, jedenfalls wird meine Freundin in ein bis zwei Stunden hier hoffentlich wohlbehalten eintrudeln. Wir werden uns das eine oder andere wahrscheinlich meist auf dem Festland ansehen und sicherlich eine vergnügliche Zeit miteinander verbringen. Deshalb wird von mir hier in den nächsten Tagen wenig zu hören sein.

Kommt gut ins Wochenende, bleibt fröhlich und gesund!

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Wir hatten jedenfalls Spaß mit Mines neuem Hut

Als ich kürzlich Mine ihr neues Frühlingstuch brachte, meine die Besitzerin , dass Minchen nun auch noch einen Sommerhut bräuchte. Ob ich das wohl hinbekommen könnte? Versuch macht klug, dachte ich und ging frisch ans Werk, grinsend natürlich, denn jeder Mensch weiß, dass kein Hund so etwas benötigt. Schnell war das Werk vollendet:

Gestern vormittag brachte ich Mine ihr neues Outfit, ich glaube, ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen:

Nach der anstrengenden Fotosession zog sich Mine erst einmal unter den Tisch zurück:

Zuvor hatte sie uns aber großzügig erlaubt, das neue Teil auch einmal zu probieren. Wir amüsierten uns heftig, von diesen Fotos darf ich aber nur eins zeigen:

Ich wünsche Euch allen einen fröhlichen Sonntag!

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Passend zum April

habe ich meinen leichten Sommerpulli aus leichtem Baumwollgarn von Lana Grossa fertig gestrickt. Leider habe ich beim Bestellen des Garnes gepennt und habe nun statt lieblichen Frühlingsfarben eben Aprilfarben mit tristgrauen Wolkenfarben neben den Frühlingsfarben bestellt und verarbeitet.

Nun ist das Teil fertig und ich hoffe, dass es keine Auswirkungen auf das Wetter Sommer haben wird:

Ach ja, das Label muss ich ja auch noch einnähen. Aus dem Restchen stricke ich noch ein Halstuch für die kleine Mine Ein Schal für Mine

Kommt gut durch den April, danach kommt der Wonnemonat Mai und der Pulli hoffentlich zum Einsatz!

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Zur schwarzen Jacke brauche ich natürlich schwarze Stulpen

Diese habe ich aus Sockenwolle gestrickt:

Bei einer Lauflänge von 420 Metern reicht ein Knäuel für zwei Paar Stulpen. Allerdings habe ich dann vier Mustersätze gestrickt:

Für alle Interessierten füge ich mal das Video ein. Die ersten ersten beiden Paare habe ich Masche für Masche nach Viedeo gestrickt. Dabei musste ich immer wieder auf Stop drücken und zurückgehen.

Ab dem dritten Paar brauchte ich keine Anleitung mehr.

Das war das erste Paar für die Enkelin. Für mich selbst und auch für meine Freundin habe ich sie deutlich länger gearbeitet.

In meinem Strickkorb gibt es schwarze Sockenwolle für mindestens weitere drei Paar Stulpen. Ansonsten hoffe ich, dass der Lockdown bald mal soweit gelockert wird, dass die Geschäfte wieder geöffnet haben und ich auch wieder bis Greifswald fahren darf.

Momentan gilt in unserem Landkreis, der mehr als doppelt so groß ist wie das Saarland, nämlich die 15 Kilometerbegrenzung. Prinzipiell halte ich das ja für richtig, allerdings sollte man die Beschränkungen dort rigoros durchsetzen, wo es tatsächlich ein sehr hohes Infektionsgeschehen gibt. Um in diese Region zu kommen, müsste ich etwa 1 1/2 Stunden mit dem Auto fahren. In meiner unmittelbaren Umgebung sieht es deutlich freundlicher aus. Auf der Insel Usedom gibt es in dem 15 Kilometerbereich, den ich aufsuchen darf, kaum noch Infektionen.

Irgendwann wird alles besser, bleiben wir also optimistisch und gesund!

Kommt gut ins Wochenende!