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Der Saubatz, … ähm Biber, hat wieder zugeschlagen

Gleich an zwei nebeneinander stehenden Bäumen im Bereich des Wolgaster Fischmarktes hat er sich vergriffen:

Die kleine Mine findet das auch empörend. Vor langer Zeit hatte ich ja von einem ziemlich dicken Baum berichtet, an dem der Biber aktiv war. Z.B hier: Neuigkeiten vom Biberbaum und Gestern stand er noch, der Biberbaum und Nichts Neues am Biberbaum und an anderen Stellen…Irgendwann stellte der Saubatz seine Arbeit an diesem Baum ein. Ich war sehr erfreut, als ich im darauffolgenden Frühjahr feststellte, dass der ramponierte Baum wieder ausgeschlagen hatte. Aber die Stadtverwaltung sah das wohl anders, denn irgendwann wurde die Krone gekappt. Man ließ zwar das gekappte Holz liegen, aber das war dem Saubatz nicht genehm. Auf der Inselseite gleich hinter der Brücke fällte er Bäume und jetzt wieder auf der Landseite. Immer wieder versuchten wir zu ergründen, wo er seine Burg hat. Die eine mir bekannte Burg auf der Inselseite in der Nähe von Sauzin scheint mir zu weit entfernt. Aber vielleicht irre ich mich da ja auch, denn ich hab gerade gelesen, dass Biber ihr Revier zwischen 500 m und 6 km ausdehnen können.

Ich werde es wohl nicht ergründen. Fest steht jedenfalls, dass Biber niemals zu meinen Lieblingstieren aufsteigen werden.

Heute wird die Woche geteilt und am Abend werde ich mit einigen Freundinnen in unserer kleinen aber feinen Buchhandlung für einige Zeit eingeschlossen, wo wir nach Herzenslust stöbern und schwatzen können. Ich freu mich schon drauf!

Bleibt oder werdet schön gesund und immer neugierig!

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Absolute Windstille

In der Nacht von Samstag zu Sonntag tobte heftiger Nordostwind, der einiges Wasser von der Ostsee in den Peenstrom drückte. Ich hatte hier ja bereits davon erzählt:Einlaufender Strom

Als ich heute mit der kleinen Mine meine beiden Runden drehte, herrschte absolute Windstille und eine total friedliche Stimmung:

Das Wasser ist wieder zurückgekehrt und nichts deutet mehr auf Hochwasser hin.

Kommt gut durch die Woche!

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Einlaufender Strom

Als ich vor fast 50 Jahren auf der kleinen Brücke in Wolgast stand, war ich etwas irritiert, denn das Wasser des Peenestroms, den wir damals noch schlicht und einfach Peene nannten, schwabbelte in die verkehrte Richtung, also von der Mündung in Richtung Quelle. Inzwischen habe ich natürlich gelernt, dass wegen des geringen Gefälles von nur etwa 30 Zentimetern von der Quelle bis zur Mündung bei heftigen Nordostwinden nicht selten Wasser aus der Ostsee in den Peenestrom und die Peene fließt. Selbst im 60 km entfernten Demmin konnte ich dieses Phänomen schon beobachten. Für die Einheimischen ist das nichts besonderes, normalerweise werden ja nur einige wenige Uferwege überspült.

Als ich gestern am Spätnachmittag mit der kleinen Mine zu unserer Spätrunde aufbrach, wehte ein eisiger Nordostwind, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Am Fischmarkt war schon etwas Hochwasser, aber zum einem hatte ich kein Handy dabei und zum anderen war mir viel zu kalt, deshalb beeilten wir uns, schnell wieder nach Hause zu kommen.

Heute Vormittag war der Spuk schon fast wieder vorbei. Das Wasser zieht sich schon wieder zurück. Seht selbst und klickt die Bilder zum Vergrößern einfach an:

Mine traf noch ihren Kumpel Schmidt und die aufdringliche Jenny, die sie gar nicht leiden kann, weil sie so aufdringlich ist. Da kann es so einem kleinen Minchen schon mal bange werden:

Habt noch einen schönen Sonntag und kommt gut in die neue Woche!

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Ich musste das Smartphone zücken

Schon gestern hatte ich mir vorgenommen, heute Vormittag einen extra langen Spaziergang mit der kleinen Mine zu unternehmen, denn heute Nachmittag muss sie einige Stunden allein zu Hause bleiben.

Temperaturen von minus 2 Grad und Sonne pur, da hält einen auch ohne Hund nichts im Haus. Schnell war klar, dass ich in Richtung Dreilindengrund gehen werde, denn da ist kein Autoverkehr und Fußgänger sind auch nur wenige unterwegs, so dass der Hund frei laufen kann. Es dauerte nicht lange und ich zückte das Smartphone:

Einige Gänsesäger sind übrigens auch wieder da, natürlich viel zu weit weg für das Smartphone.

Meinem Ziel, von 10.000 Schritten bin ich heute schon sehr nah gekommen. die knapp 2500 fehlenden werden wir heute am späten Nachmittag noch locker zurücklegen.

Habt einen wunderschönen Tag und geniesst die Sonne!

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Katzen gehen immer

Da momentan die kleine Mine bei mir wohnt, gibt es keine neuen Fotos. Fotografieren und Hund passt bei mir irgendwie nicht zusammen. Nicht einmal ein Handyfoto habe ich gestern zustande gebracht. Deshalb greife ich eben auf ältere Fotos zurück:

Das Bild von Kater Fetti, der schon lange in Rente ist und der kleinen Puschel stammt aus dem November 2022. Da war das Katzenkind drei Monate alt. Ihre Geschwister waren gerade ausgezogen. Nur sie durfte bleiben:

Als Fetti von Berlin nach Wolgast zog, soll er etwa 12 Jahre alt gewesen sein. Das können wir nicht überprüfen, aber es ist schon über vier Jahre her. Seit Mulle bei ihm eingezogen ist, lebte er nochmal richtig auf. Auch den Katzenkindern war er freundlich gesinnt, wenn er auch nicht mehr richtig mit ihnen spielte. Dafür ist er eben zu alt und viel zu fett. Fressen ist sowieso seine Lieblingsbeschäftigung.

Puschel liebt er. Oft liegen sie irgendwo zusammen und schlafen tief und fest, aber davon habe ich kein Foto.

Die Katzenmutter Mulle ist jetzt richtig propper, eine schöne Katze. Allerdings habe ich schon öfter ein eigenartiges Verhalten bei ihr entdeckt. Sie kommt von draußen in die Stube, wo die kleine Puschel friedlich sitzt. Plötzlich faucht ihre Mutter sie an und prügelt auf sie ein. Andererseits spielen beide auch oft miteinander, jagen durch das Haus oder den Garten und klettern um die Wette bis in die höchtste Spitze der riesigen Ulme. Zum Glück hat Mulle nie das Jagen gelernt und daher auch ihren Kindern nicht beigebracht. So haben die Vögel hoffentlich ein friedliches Leben in ihrem Revier.

Mine ist den drei Katzen gegenüber sehr tolerant. Sie hat es sehr genossen, dass für die kleine Rasselbande ständig Futter präsent war und sich reichlich daran bedient. Nun müssen wir die Zeit nutzen, dass sie etwas von ihrem überflüssigen Gewicht verliert. Hier gibt es nur abends ein wenig Futter und viel Bewegung. Das bekommt uns beiden sehr gut. Also werden wir jetzt zu unserem obligatorischen Spaziergang aufbrechen.

Lasst es Euch gut gehen und genießt das Leben!

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Ein interessantes Fotoprojekt zum Thema „steigen“

Anna Eulenschwinge hat für diesen Monat zu einem Fotoprojekt zum Thema „steigen“ aufgerufen. Da musste ich überhaupt nicht überlegen, war ich doch im vergangenen Herbst zum Drachenfest in Karlshagen auf Usedom. Da ließen sehr viele Menschen sehr schöne Drachen steigen:

Und hier noch der Link zu Annas interessantem Projekt:https://wordpress.com/read/feeds/39522565/posts/4495365071

Kommt gut durch die Woche!

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Es war eine gute Entscheidung

gestern spontan all meine Pläne über den Haufen zu werfen und zu einem Spaziergang aufzubrechen, als ich als ich kurz von meinem Laptop aufblickte und aus dem Fenster schaute:

Strahlend blauer Himmel, hatte der Wetterbericht doch gar nicht angekündigt. Auf dem Weg zum Wasser entdeckte ich noch mehr dieser eigenartigen Kringel am Himmel.

Zwei Hubschrauber kreisten überm Wasser, vielleicht waren sie die Verursacher dieser Kringel? Einen erwischte ich am Himmel:

Aber Lärm verursachende Hubschrauber und Kringel am Himmel waren gar nicht mein Ziel. Ich freute mich darauf, schöne Bilder von den Gänsesägern bei diesem schönen Sonnenschein zu machen, aber was soll ich sagen, nicht ein einziger Gänsesäger war mehr da. Sollten sie tatsächlich schon auf der Rückreise in ihre Heimat sein oder spüren sie doch schon den nahenden Winter und sind weiter ins Landesinnere geflogen, ich weiß es wirklich nicht.

Aber einige andere Bilder konnte ich machen:

Natürlich war der Adler nicht da, aber ein Reiher ließ sich kurz nieder:

Kaum hatte ich ein Foto von ihm gemacht, erhob er sich in die Lüfte, aber dieses Foto ist leider verwackelt. Also bummelte ich weiter am Wasser entlang, aber es war einfach nichts los. Nur einige wenige Kormorane langweilten sich, nur einer tauchte fleißig. Als ich ihn fotografieren wollte, tauchte er ab.

Die Faulenzer amüsierten sich wahrscheinlich über mein Mißgeschick:

Mit ihrem typischen Gesang kündigten sich wieder fliegende Schwäne an, aber die waren ziemlich hoch:

Langsam wurde es mir etwas kalt, denn es wehte recht starker Wind:

Noch ein Bild am Hafen:

Und wenige Minuten später war frohgelaunt wieder zu Hause.

Nun wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende.

P.S. Hier ist gerade die kleine Mine bis zu meiner Reise im Februar eingezogen, denn ihre Besitzerin tritt eine fünfwöchige Reha an. Falls ich mich in nächster Zeit hier also etwas rar machen sollte, macht Euch keine Sorgen, ich bin nur gut beschäftigt.

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Heute ist Freitag der 13.

Viele Menschen gruseln sich vor diesem Tag. Aberglauben eben. Für mich ist der 13. seit 45 Jahren ein Glückstag, denn an einem 13. ist meine Große geboren.

Also eilte ich heute Vormittag frohen Mutes zum Wasser, in der Hoffnung den Adler anzutreffen. Der war natürlich nicht da, aber ich hatte trotzdem richtiges Glück. In der Ferne sah ich zwei Schwäne fliegen. Ich hatte noch genug Zeit, die Kamera auf Sportmodus und Serienbild umzustellen. Und hatte richtiges Glück. Seht selbst:

Natürlich habe ich noch viele andere Fotos gemacht, das eine oder andere werde ich noch zeigen.

Bleibt also schön neugierig und genießt das Leben!

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Wozu Frust manchmal gut ist

Gestern kämpfte ich ziemlich lange mit meiner Technik, die einfach nicht so wollte wie ich. Um nicht in die Luft zu gehen, ging ich noch an die Luft, natürlich ohne Kamera, denn so wütend, wie ich war, hätte ich sowieso keine vernünftigen Bilder zustande gebracht.

Kaum war ich am Wasser, fiel mein Frust von mir ab, denn Familie Socke begrüßte mich zum neuen Jahr. Herr Socke eilte mir entgegen und die Familie begrüßte mich am Wasser:

Drei der ehemals vier Jungschwäne sind also gut ins Neue Jahr gekommen. Sicherlich werden sie ihre Eltern bald verlassen und ein eigenes Leben beginnen. Wünschen wir Ihnen Glück auf ihren Wegen!

Als ich meinen kleinen Spaziergang fortsetzte, wurde das Licht immer besser. Seht selbst:

Gut gelaunt kam ich zu Hause wieder an und die Deutsche Bahn zeigte mir endlich auch mein Stunden vorher gebuchtes Rückfahrticket an.

Habt einen schönen Tag und genießt das Leben!

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Manchmal hat man eben kein Glück

Meine Fotofreundin Ruth hat in den vergangenen Tagen an mehreren Tagen einen Adler immer auf dem selben Baum sitzen sehen. Adler sind ja hier keine Seltenheit, oftmals kreisen sie über der Stadt und häufig natürlich auch überm Wasser.

Also verabredeten wir uns gestern Nachmittag, als der Regen nachgelassen hatte, zu einem Spaziergang am Wasser. Erfreut stellte ich fest, dass die Gänsesäger wieder da sind. Nun weiß ich natürlich nicht, ob sie aus dem Landesinneren zurück gekommen sind, oder ob es in ihrer Heimat im hohen Norden so kalt geworden ist, dass sie sich auch noch auf die Reise begeben haben.

Es waren gar nicht so wenige, aber sie schwimmen ja meist ziemlich weit draußen auf der Spitzenhörnbucht, also zu weit weg für meine Kamera. Ich freute mich jedenfalls sehr, sie zu sehen.

Weiter ging es auf die Hornwerft, wo man den besten Blick auf den Baum hat, auf dem Ruth den Adler schon mehrmals gesehen hatte. Ich sah zwar einige Vögel, aber Adler waren das nicht.

Zum Glück hat mir Ruth ein Foto zukommen lassen, das sie vorgestern geschossen hat:

Auch ich habe bereits Adler auf der vereisten Peene fotografiert. Das war im Februar 2021. Da war die Peene stark vereist. Das kann auch in diesem Winter noch kommen. Wenn es Euch interessiert, könnt Ihr hier nochmals nachlesen:

https://wordpress.com/post/hedwigmundorf.wordpress.com/13773

Heute ist es wieder grau in grau und nass in Wolgast, so mag wohl keiner den Winter. Zum Glück können wir das Wetter nicht beeinflussen und müssen es halt nehmen, wie es ist. Aber ein schönes Winterbild kann ich Euch ja noch auf den Weg geben:

Kommt gut durch die Woche und bleibt oder werdet gesund!