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Zunftzeichen in Wolgast

Durch die Anfrage des lieben Royuschs, was denn das Zeichen auf dem Wetterfähnchen Zur rechten Zeit am rechten Ort zu bedeuten habe, schaute ich mir den „Zunftbaum“ auf unserem Marktplatz mal etwas genauer an.

Das Gebäude der Deutschen Bank steht übrigens unter Denkmalschutz, wegen der Bauhausarchitektur von Hans Poelzig.

Da auf die Entfernung die Zunftzeichen schwer zu erkennen sind, habe ich etagenweise fotografiert:

An der Spitze natürlich das Stadtwappen. Darunter die Wappen der Partnerstädte von links nach rechts: Rantrum, Sölvesborg, Karlino und Wedel. Die Zunftzeichen brauche ich wohl nicht weiter zu erklären:

Das neueste Zeichen wurde vor kurzem dem Wolgaster Brauverein gewidmet. Seit Beginn dieses Jahres wird im Wolgaster Ratskeller leckeres Bier gebraut. Bierbrauerei hatte in Wolgast eine lange Tradition, aber irgendwann wurde sie eingestellt. Jetzt haben einige junge Leute den Brauverein gegründet, Fördergelder eingeworben und eine kleine aber feine Brauerei errichtet. Ab und an wird das Bier auf dem Marktplatz ausgeschenkt. Das wird immer gut angenommen.

Einige Handwerke gibt es leider nicht mehr, so z.B. den Konditor. Das legendäre Cafe´Biedenweg war 110 Jahre in der Innenstadt präsent. Dann setzte es der neue Betreiber leider in den Sand und dann kam die Pandemie…

Unsere Korbmacherin hat auch noch kein Zunftzeichen. Das nigelnagelneue Flechtmobil. Na, ganz unten ist ja noch ein Platz frei, keine Ahnung, was da vorher hing.

Der Zunftbaum wurde im Jahr 2016 errichtet und soll auf frühere und gegenwärtige Handwerke in Wolgast hinweisen, habe ich gerade gelesen.

Habt einen schönen Sonntag und nehmt das Wetter, wie es ist. Zum Glück haben wir darauf keinen Einfluss…

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Zur rechten Zeit am rechten Ort

Ja, das war ich heute zufällig. Donnerstags ist Markttag. Da kaufe ich immer frische Eier und teures Fleisch aus regionaler Haltung.

Ein altes Wolgaster Wohn- und Geschäftshaus am Markt wurde aufwendig saniert. Die Arbeiten stehen wohl kurz vor ihrer Vollendung. Zufällig war ich heute gerade zu der Zeit auf dem Markt, als die Wetterfahne auf einem kleinen Türmchen montiert wurde. Also zückte ich schnell das Handy:

Als ich die schönen Spiegelungen in der vergoldeten Kugel sah, holte ich schnell die Kamera:

Genießt das schöne Wetter, fallsI hr welches habt. Ich steige gleich aufs Rad und fahre aufs Dorf….

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Endlich traf ich wieder einmal Familie Socke

Meine Stammleser werden sich sicherlich schon gewundert haben, dass ich nichts über Familie Socke schrieb. Tatsächlich habe ich in diesem Jahr erst einmal, nämlich hier Neuigkeiten von Familie Socke von der Schwanenfamilie erzählt. Am 23.07.2022 hatte ich sie in diesem Jahr erstmalig an der Futterstelle neben der Amazonenbrücke angetroffen. Damals waren noch vier Jungschwäne vorhanden.

Immer wieder hielt ich Ausschau, konnte die Schwäne aber nur weit draußen auf der Spitzenhörnbucht ausmachen, viel zu weit weg für meine Kamera. Umso größer war meine Freude, als ich sie am Samstag auf meinem Spaziergang mit der kleinen Mine an der Futterstelle antraf. Aber da benötigte Mine meine Aufmerksamkeit, deshalb hatte ich keine Kamera dabei. Also ging ich gestern etwa zur gleichen Zeit zielgericht zur Futterstelle und war hocherfreut, Familie Socke endlich wieder einmal vor die Linse zu bekommen. Leider sind jetzt nur noch drei Jungtiere vorhanden, aber die sahen schon recht „erwachsen“ aus:

Diese kleine Ente wollte auch unbedingt hier gezeigt werden:

Zwei Kormorane saßen am Steg, sehr ungewöhnlich:

Spatzen waren auch da, aber die sind eigentlich hier immer zu finden:

Und eine Aufsichtsperson wachte über allem:

Leider konnte sie keine Auskunft darüber erteilen, wer dieser Umweltverschmutzer war:

Vermutlich hatte sich ein Angler über den vermeintlich dicken Fisch gefreut, den er am Haken hatte. Gut dass der Unrat jetzt aus dem Wasser ist.

Kommt gut durch die herbstliche Woche und bleibt oder werdet vor allem schön gesund.

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Gestern war ich wieder im Katzenkino

Mulles Kinder sind jetzt 6 1/2 Wochen alt. Sie fressen schon selbstständig, hängen aber auch noch gern an der Milchbar. Einige wissen auch schon, wofür das Katzenklo da ist, andere noch nicht. Sie haben es schon geschafft, in die obere Etage zu klettern, also muss die Treppe nach oben jetzt gesichert werden. Auch den Hof haben sie schon erkundet, aber das habe ich noch nicht erlebt.

Der Kater Fetti macht seinem Namen volle Ehre. Da die Kleinen und Mulle ständig mit hochwertigem Futter gefüttert werden, bedient er sich natürlich auch ständig an den Näpfen der kleinen Familie und hat unübersehbar an Gewicht zugelegt. Auch die kleine Mine sieht nicht ein, dass sie nur einmal am Tag ihr Hundefutter bekommt, wo doch das Katzenfutter soooo lecker ist. Auch sie hat deutlich an Gewicht zugelegt. Deshalb durfte sie gestern auch zu mir, als die Familie einen Ausflug unternahm. Das fand sie gar nicht toll, obwohl wir ausgiebigst spazieren waren. Was war sie froh, als wir endlich den Weg zu ihrer Familie einschlugen. Ausgiebig holte sie sich Streichelenheiten von allen Anwesenden und fand es überhaupt nicht nett, dass sie nicht fotografiert wurde.

Die Katzenkinder zu fotografieren war wieder schwierig, zum einen wegen der ungünstigen Lichtverhältnisse und zum anderen hielten die Kleinen einfach nicht still. Wer also hochwertige Bilder erwartet, sollte lieber hier aufhören. Für alle, die mit Handyfotos leben können, geht es hier zum Kino:

In den nächsten Tagen sollen die Kleinen bei Ebay Kleinanzeigen vorgestellt werden. Wir hoffen, dass die vier noch abzugebenden gut vermittelt werden können.

Habt noch einen schönen Sonntag und genießt das Leben!

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Der Herbst steht auf der Leiter

Der Herbst steht auf der Leiter
(Peter Hacks, 1928-2003)
Der Herbst steht auf der Leiter
und malt die Blätter an,
ein lustiger Waldarbeiter,
ein froher Malersmann.
Er kleckst und pinselt fleißig
auf jedes Blattgewächs,
und kommt ein frecher Zeisig,
schwupp, kriegt der auch nen Klecks.
Die Tanne spricht zum Herbste:
Das ist ja fürchterlich,
die andern Bäume färbste,
was färbste nicht mal mich?
Die Blätter flattern munter
und finden sich so schön.
Sie werden immer bunter.
Am Ende fall ́n sie runter

Kommt gut ins Wochenende und genießt die letzten sonnigen Tage!

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Dank des 9 – € – Tickets nun doch noch ein spontaner Besuch bei der Studentin in Halle

Wenn meine Freundin und ich uns gegenseitig besuchen, machen wir vorher nie feste Pläne oder wir stürzen sie einfach um. Da sind wir sehr flexibel. Nun hatten wir in dieses Ticket investiert und nutzten es weidlich aus. Spontan verabredeten wir uns mit der in Halle studierenden Enkelin.

Mit dem Bus fuhren wir wieder vom Dorf nach Leipzig und dann mit der S-Bahn nach Halle. Sehr angenehm und völlig stressfrei. Die Enkelin holte uns vom Bahnhof ab und wir bummelten in die Innenstadt. Dort gönnten wir uns erst einmal ein fuliminantes Frühstück. Jede bestellte sich etwas anderes, so dass wir gemeinsam eine reiche Auswahl hatten. Davon gibt es aber keine Bilder. Warum eigentlich nicht ???

Dann ging es weiter in die Wohnung, die die Enkelin mit ihrer Studienfreundin gemeinsam bewohnt. Schließlich waren die Großmutter und deren Freundin neugierig, wie das junge Volk so wohnt. Ideal wohnt die Enkelin, die Innenstadt gleich um die Ecke und zur Uni nur zehn Minuten. Nein, ein Auto braucht sie wirklich nicht.

Danach schauten wir die Moritzburg an, nur fünf Minuten Fußweg entfernt:

Weiter ging es gemächlich durch die Innenstadt:

Auf dem Marktplatz gönnten sie die Enkelin und die Freundin ein Eis und ich mir ein kaltes Getränk mit Spaß:

Danach humpelten wir zum Bahnhof, denn die Pflasterlatscherei verbunden mit der Wärme machte uns Alten etwas zu schaffen.

Auf der Rückfahrt hatten wir ein klein wenig Pech, denn wir hatten uns darauf gefreut, am Flughafen Leipzig Halle vorbei zu fahren, aber wir sahen nichts. War aber nicht sonderlich schlimm. Vergnügt stiegen wir in Leipzig wieder in den Bus aufs Dorf und kamen entspannt zu Hause an. Und hier noch ein Foto von Enkelin mit Oma:

Dieses super günstige Ticket zu nutzen, machte uns natürlich Spaß. Wir sparten Benzin, teure Parkgebühren, unternahmen Ausflüge, die wir sonst nicht so gemacht hätten, wir schonten die Umwelt und sparten eine Menge Geld. Im ländlichen Raum, wo nur selten oder gar kein Bus fährt und es keinen Bahnanschluss gibt, lohnt es den Menschen nichts. Eine Verlängerung des Neun-Euro-Tickets wäre für Berufspendler vielleicht eine kostengünstige Alternative zum Auto, wenn sie Bus und Bahn nutzen könnten. Aber das ist im ländlichen Raum ja sehr oft nicht möglich. So ein „just for fun“-Ticket kann sich meines Erachtens unser Staat nicht leisten. Aber mich fragt ja keiner!

Lasst es Euch gut gehen und bleibt oder werdet gesund!