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twee gebroeders

Royusch hat wieder mit einem lesenswerten und sehr interessanten Beitrag zu seiner wöchentlichen Fotochallenge, diesmal zum Thema „Boot“ aufgerufen:https://wordpress.com/read/blogs/124815824/posts/15594

Gern beteilige ich mich heute damit, denn mir war vor einigen Tagen ein interessantes Boot im Wolgaster Stadthafen aufgefallen. Also spazierte ich gestern zum Hafen, um es zu fotografieren:

Leider habe ich die Mastspitze abgeschnitten, aber heute regnet es, also müsst Ihr ohne Mastspitze auskommen, oder soll ich ausnahmsweise doch zwei Bilder zeigen?

Lange musste ich im Netz suchen, um etwas über die „twee gebroeders“ zu finden. Ich hatte schon vermutet, dass es sich um die „kleine Schwester“ der „Weißen Düne“ handelt, wusste allerding nicht, wie das Boot heißt.

„Auf dem kleinen friesischen Frachtsegler von 1901 können Gäste in entspannter Atmosphäre die Seele baumeln lassen, dem Wind lauschen und die Natur aus einer ganz besonderen Perspektive beobachten.

Das Skûtsjesegeln ist segeln mit alten Frachtschiffen. Beim Skûtsje handelt es sich um ein Segelschiff ohne Kiel, also ein Schiff mit flachem Boden und hölzernen Schwertern an den Seiten. Diese Schiffe stammen aus dem letzten Jahrhundert und wurden dazu genutzt um Torf, Gemüse, Blumenzwiebeln oder anderen Ladungen so dicht wie möglich an die Bauernhöfe zu bringen oder von dort abzuholen. Die Schiffe mussten im Gewässer mit geringem Tiefgang fahren können und wurden daher lang und flach konstruiert. Ein Skûtsje kennzeichnet sich durch Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit aus. Segeln auf einem Skûtsje macht Spaß und entspannt.“ Dieser Text stammt von der Website der twee gebroeders: /http://www.tweegebroeders.de/

Kürzlich war in der Zeitung zu lesen, dass sich Familie Bothe, die Eigner der „Weißen Düne“ und „twee gebroeders“ entschlossen haben, nun doch in Wolgast zu bleiben und nicht nach den Niederlanden zu gehen. Das stand ja während und nach dem lockdown einige Zeit im Raum. Gut zu wissen. Dann muss ich mich mich für den nächsten Sommerbesuch meiner Freundin mal um Tickets mit der „twee gebroeders“ kümmern.

Habt einen guten Start in die Woche, ich muss gleich Omapflichten nachgehen….

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Die Göltzschtalbrücke – ein Wahrzeichen meiner vogtländischen Heimat

Am vierten Tag unserer kleinen Reise in mein geliebtes Vogtland traten wir die Heimreise an. Nach einer kurzen Stipvisite in meiner Heimatstadt Plauen fuhren wir noch einen kleinen Umweg zur Göltzschtalbrücke, der größten Ziegelbaubrücke der Welt. Die Göltzschtalbrücke in der Nähe von Netzschkau und ihre kleine Schwester, die Elstertalbrücke in der Nähe von Jocketa sind DIE Wahrzeichen des Vogtlandes.

Die Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtlandkreis ist die größte Ziegelstein-Brücke der Welt. Das Viadukt mit insgesamt 98 Bögen gilt als Wahrzeichen des Vogtlands und überspannt zweigleisig auf der Bahnstrecke Leipzig–Hof das Tal der Göltzsch zwischen den Orten Reichenbach im Vogtland (Ortsteil Mylau) und Netzschkau.

Gemeinsam mit der ähnlichen, aber kleineren Elstertalbrücke begann 1846 die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie mit dem Bau der 78 Meter hohen Bogenbrücke. Im folgenden Jahr übernahm die Sächsisch-Bayerische Staatseisenbahn den Weiterbau und stellte am 15. Juli 1851 beide Brücken gleichzeitig fertig. Sie gehören damit zu den ältesten Zeugnissen der Eisenbahngeschichte in Deutschland.

Die Brücke war Namensgeberin für die 1895 eröffnete Station Mylau Haltestelle, die 1903 in Bahnhof Göltzschtalbrücke umbenannt wurde. Dort endeten zwei Nebenstrecken, die von Reichenbach Oberer Bahnhof und von Lengenfeld (Vogtland) kamen. (Den Text habe ich bei Wikipedia geklaut.)

Wer mehr zur wirklich interessanten Geschichte der Brücke wissen möchte, findet hier interessante Informationen:https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ltzschtalbr%C3%BCcke

Hier nun einige Handyfotos:

Nun war ich tatsächlich nicht drei, sondern vier Tage in meiner vogtländischen Heimat unterwegs. Ich habe diese Tage sehr genossen, zumal ich die komfortable Position der Beifahrerin innehatte und die Landschaft genießen konnte, während uns meine Freundin sicher kutschierte.

Viel hatten wir in diesem Urlaub unternommen. Für den letzten Tag wollten wir noch den Herbstmarkt in Leipzig besuchen. Aber es kam anders. Wir saßen noch im Auto, als meine Enkelin anrief und fragte, ob ich nicht schon am Freitag nach Halle kommen könnte und ob wir nicht noch zu IKEA fahren könnte, denn sie brauche noch unbedingt zwei Regalbretter von 1,95 m Länge. „Du weißt aber schon, dass mein Auto sehr klein ist?“ fragte ich. „ja, ja, Omi, die passen da rein, da bin ich mir sicher“, war ihre Antwort. Also verabschiedete ich mich nicht einen, sondern zwei Tage früher als ursprünglich geplant von meiner Freundin, aber das hatten wir schon im Vorfeld besprochen, dass ich mich mit der Rückreise nach der Enkelin richten würde.Sie wollte mit nach Hause kommen, da die Mama krankheitsbedingt nun doch zu ihrem Geburtstag zu Hause war und nicht wie geplant mit den Brüdern in Urlaub.

Ja, die riesenlangen Regalbretter und noch vieles andere passten tatsächlich in meinen kleinen Flitzi, wir bauten sie noch am gleichen Abend an und wenige Stunden später war aus dem mit Umzugsgut vollgestellten Zimmer ein gemütliches WG-Zimmer geworden.

Die Rückreise nach Hause verlief sehr entspannt, denn die Enkelin ist eine wirklich gute Autofahrerin und ich fühlte mich auf dem Beifahrersitz sehr wohl. Nein, von Halle habe ich nichts gesehen, außer viel Verkehr, aber das lässt sich sicher nachholen, denn in der Adventszeit will ich meine Freundin wieder besuchen. So ist der Plan, wenn nichts Unaufschiebbares dazwischen kommt.

Habt noch einen schönen Restsonntag und bleibt alle schön gesund!

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3 Tage in meiner vogtländischen Heimat

4. Das kleine Dörflein Raun

In Raun hatten meine Freundin und Ihre Cousine einen Teil ihrer Kindheit bei der Verwandtschaft verbracht. Heute wohnt da noch ein Cousin, also beschlossen wir, dort noch hinzufahren, denn meine Freundin war schon einige Jahre nicht mehr dort gewesen.

Wir fuhren von der Landstraße auf eine kleine Straße ab und waren plötzlich in einer anderen Welt. Hier schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Während die Cousinen mit ihrem Cousin, einem überaus netten Menschen plauderten, erkundete ich das märchenhafte Dorf und bedauerte zutiefst, die Kamera nicht dabei zu haben, aber das Smartphone macht ja auch ganz gute Fotos.

Die kleine entzückende Kirche hat es mir sogleich angetan:

Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein:

Und in den kleinen Kerl war ich sogleich schockverliebt:

Er stand mit seiner kleinen Herde ziemlich weit oben auf der Wiese und am zielstrebig auf mich zugelaufen.

Am nächsten Tag ging es wieder Richtung Krostitz, wo nicht nur Bier gebraut wird, sondern auch mein Urlaubsbett steht. Wir machten noch einen kurzen Stop in meiner Heimatstadt Plauen, wo ich meiner Freundin kurz die Altstadt zeigte. Fotografiert habe ich nicht, denn ich hatte hier ja bereits einmal meine Heimatstadt vorgestellt:Ein Ausflug in die Vergangenheit und https://wordpress.com/post/hedwigmundorf.wordpress.com/13873

Unterwegshielten wir noch an der Göltzschtalbrücke, aber dazu gibt es demnächst einen gesonderten Beitrag.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund!

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3 Tage in meiner vogtländischen Heimat

3. Klingenthal und die Talsperre Muldenberg

In Klingenthal parkten wir unser Auto und spazierten über die Staatsgrenze nach Tschechien, wo wir leckere böhmische Semmelknödel mit Fleisch und Soße verspeisten. Ein wahrer Genuss! Jeder, der die böhmische Küche kennt, wird mich verstehen.

Anschließend fuhren wir zur vor Vogtlandarenaa, der Sprungschanze, die die legendäre Aschbergschanze ersetzen sollte. Normalerweise kann man mit der Erlebnisbahn bis zur Aussichtskanzel hochfahren und die Aussicht über das schöne Vogtland genießen. Normalerweise. Aber genau an dem Tag, als wir dort waren, war die Erlebnisbahn wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Dumm gelaufen! Also begnügte ich mich mit zwei Fotos:

Der flache Schanzenauslauf hat mich sehr verwundert, aber scheint ja funktionieren.

Wir überlegten kurz, was wir stattdessen unternehmen sollten und entschieden uns für einen Spaziergang an der nahegelegenen Talsperre Muldenberg, die ich noch nicht kannte:

Die Talsperre (1920-1925 erbaut) versorgt ungefähr 100.000 Menschen in 21 Orten mit Trinkwasser und dient darüber hinaus dem Hochwasserschutz. Baden, Angeln usw. ist daher nicht erlaubt, aber der Spaziergang über die Staumauer hat uns gefallen.

Nach dem Kaffeetrinken in der Flößerstube machten wir und in das Dörfchen Raun auf, wo die Zeit stehen geblieben ist. Aber dazu gibt es gleich noch einen gesonderten Beitrag.

Habt ein schönes Wochenende!

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Drei Tage in meiner vogtländischen Heimat

2. Markneukirchen, Wiege des deutschen Musikinstrumentenbaues

Im Sommer 1971 führte uns die Cousine meiner Freundin durch das Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen. Vor einigen Wochen hat sie nach 40-jähriger Tätigkeit, davon viele Jahre als Direktorin, ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten. Natürlich hat sie uns auch diesmal durch das Museum geführt. Zu jedem Instrument konnte sie eine Geschichte erzählen. Fotos habe ich hier nicht gemacht, Ihr wisst ja, vergessenes Ladegerät… Aber hier könnt Ihr, wenn ihr wollt, etwas zum Museum nachlesen: https://museum-markneukirchen.de/sammlungen-ausstellungen

Der Musikinstrumentenbau hat in Markneukirchen eine Jahrhunderte alte Tradition.

Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges erfolgte im Zuge der Gegenreformation der Zuzug böhmischer Exulanten aus Glaubensgründen nach Markneukirchen. Unter ihnen waren auch 12 Geigenmacher aus Graslitz. 1677 vereinigten sich diese Meister zur ersten Geigenmacherinnung Deutschlands. Damit begann die Tradition des Musikinstrumentenbaus in Markneukirchen. Wurden bis dahin nur Geigen hergestellt, folgten nach 1700 Werkstätten für alle Arten von Orchesterinstrumenten. 1777 gründete sich eine Saitenmacherinnung, 1797 schlossen sich die Waldhorn- und Pfeifenmacher zur Musikalischen Instrumentenmachergesellschaft zusammen. Die Bedeutung von Markneukirchen als Zentrum der vogtländischen Musikinstrumentenindustrie mit weitreichenden Exportbeziehungen wird dadurch unterstrichen, dass von 1893 bis 1916 die USA hier eine Konsularagentur unterhielten.[2] In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich auch der Markneukirchener Zupfinstrumentenbau.[3] Um das Jahr 1900 stammten etwa 50 Prozent der weltweiten Instrumenten- und Bestandteilproduktion aus Markneukirchen und Umgebung.[4] In der Nacht vom 22. zum 23. April 1840 fielen mit den öffentlichen Gebäuden 171 Wohnhäuser, 140 Scheunen und 258 Seiten- und Hintergebäude einem furchtbaren Brand zum Opfer. Mehr als die Hälfte der Stadt – vor allem der älteste Teil – wurde vernichtet.[6] Der Neuaufbau ging recht schnell vonstatten und veränderte das Ortsbild nachhaltig. Die Stadt wurde großzügig, aber vielfach auch nüchterner wieder aufgebaut, bot nun jedoch ausreichend Platz für das Wachstum der Bevölkerung und des Gewerbes. (Quelle: Wikipedia)

Nach dem Museumsbesuch bummelten wir noch etwas durch die Stadt:

Die Bürgerhäuser, die von großem Reichtum sprechen, sollen vor allem den Händlern gehört haben, die die Instrumente vermarkteten. Die Instrumentenbauern sollen zumeist arme Leute gewesen ein. Noch heute werden Musikinstrumente in Markneukirchen gebaut und von vielen berühmten Leuten gespielt. Die Cousine meiner Freundin überschüttete uns förmlich mit ihren unermeßlichen Wissen, aber das würde den Rahmen hier sprengen.

Ein klein wenig gibt es aber noch aus dem Vogtland zu erzählen, aber dazu später.

Bleibt alle schön gesund und optimistisch!

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Was macht eigentlich Familie Socke?

Das werden meine Stammleser vielleicht fragen. Am 31.Juli 2021 hatte ich zuletzt von der Wolgaster Schwanenfamilie berichtet: https://wordpress.com/read/blogs/128025175/posts/16776

Ja, was macht sie eigentlich die Familie Socke? Das fragte ich mich immer wieder und hielt auf meinen Spaziergängen mit langem Hals nach ihr Ausschau. Aber irgendwie konnte ich sie nicht entdecken und war daher froh, dass meine Fotofreundin Ruth in ihrem Status ab und an ein Foto oder Video von Familie Socke postete.

Vor einigen Tagen traf ich nur ein Alttier mit zwei Jungen im Bereich der Amazonenbrücke an. Da war ich in heller Panik und startete meine Radtour am nächsten Tag an der Futterstelle bei der Amazonenbrücke. Was war ich froh, als ich Familie Socke bei der Mittagsruhe antraf. Die Alttiere waren sehr entspannt, obwohl viele Spaziergänger in diesem Bereich unterwegs waren. Vor einigen Wochen fauchten sie noch jeden heftig an, der ihnen zu nahe kam.

Auch heute dümpelte Familie Socke wieder an der Amazonenbrücke herum:

Es sind noch immer sechs Jungtiere, die schon sehr groß geworden sind und ein richtiges Federkleid tragen.

Ich stand ein Weilchen auf der Brücke und schaute ihnen zu. Kam ihnen eine vorwitzige Ente zu nahe, schnappten die Jungen auch schnell mal zu.

Dass ich ihnen kein Futter mitgebracht hatte, fanden sie allerdings nicht so toll. Na, wenn die gewusst hätten, dass ich gerade vom Bäcker kam und ein Weizenbrot für meinen Nachbarn im Rusack hatte… Die Naturschützer unter Euch müssen nun kein Protestgeschrei loslassen. Ich weiß, dass man Wasservögel nicht füttern soll und halte mich daran. Meistens. 😉

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Drei Tage in meiner vogtländischen Heimat

1. Das Königliche Staatsbad Bad Elster

Im Sommer vor 50 Jahren verbrachten meine Freundin und ich einen Teil unserer Semesterferien im Vogtland. Wir wohnten bei der Oma meiner Freundin in Markneukirchen, wanderten lustig durch die Gegend und besuchten auch unsere Studienfreundin S. in ihrem Heimatdorf. S. konnte aus familiären Gründen leider nicht an unserem Seminargruppentreffen teilnehmen, also trafen wir uns in Bad Elster, wo sie seit diesem Jahr wohnt.

In Bad Elster weilte ich 2015 zur Reha. Einige Fotos hatte ich hier schon einmal gezeigt: Königliches Staatsbad Bad Elster

Viel gab es zu erzählen, denn wir hatten uns einige Jahre nicht mehr gesehen. Wir spazierten durch das Bad und die Kamera lief sich heiß. Das Albert Bad hatte es mir schon 2015 angetan, also führte uns unser Weg dorthin:

Weiter ging es durch den Ort und den herrlichen Kurpark:

Der Marienquelle statten wir einen Besuch ab und probierten die heilenden Wässerchen:

Das entzückende kleine Café, in dem wir 2015 so manchen vergnüglichen Nachmittag bei herrlichem Kuchen verbracht haben, gibt es leider nicht mehr. Das ist wirklich schade.

Irgendwie waren wir zu früh da, denn seit einigen Abenden erstrahlt Bad Elster in königlichem Licht. Näheres könnt Ihr hier erfahren: https://www.saechsische-staatsbaeder.de/erlebnis-und-lichterwelt.html

Bad Elster ist immer wieder eine Reise wert. Hier kann man nicht nur in herrlichen Kuranlagen spazieren, man kann wandern, die Natur genießen, das Vogtland erkunden und im nahen Tchechien leckere Knödel genießen. Wer einmal zu einer Reha muss, sollte sich über die vielen Möglichkeiten in diesem herrlichen Kurbad informieren.

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Wernigerode

Nachdem wir uns ausgiebig in Qudlinburg Quedlinburg umgesehen hatten, war es zu früh, um schon nach Hause zu fahren. Also schlug meine Freundin vor, zum Kaffeetrinken noch das Stückchen weiter nach Wernigerode zu fahren. Die beiden Städte liegen ja nur etwa eine halbe Stunde auseinander. Nun Kaffee haben wir dort nicht getrunken, denn der Zwiebelkuchen, den wir uns in Quedlinburg genehmigt hatten, lag uns noch wie Blei im Magen, obwohl er uns geschmeckt hatte. Einige Fotos habe ich dann aber doch gemacht, teils mit dem Smartphone, teils mit der Kamera:

Wernigerode ist größer, lauter und nicht so anheimelnd wie Quedlinburg, aber auch eine schöne Stadt mit sehr schönen Fachwerkhäusern. Vielleicht nehmen wir uns gelegentlich einmal mehr Zeit, diese Stadt und das Schloss zu erkunden.

Nachdem wir nun schon zwei große Tagesausflüge unternommen hatten, brauchten wir am darauffolgenden Freitag etwas Ruhe. Also verabredeten wir uns mit meinem Bruder und meiner Schwägerin zum gemütlichen Essen in Leipzig. Als wir allerdings am Morgen die Zeitung aufschlugen, lasen wir , das wegen einer großen Demo „fridays for future“ große Teile der Leipziger Innenstadt gesperrt waren. Oha. Wir fuhren also frühzeitig los und wurden von Google maps kreuz und quer manchmal durch abenteuerlich enge zugeparkte Straßen gelotst. Zum Glück fuhr meine Freundin, ich hätte wahrscheinlich am Steuer völlig die Nerven verloren. Irgendwann erreichten wir unser Ziel und hatten noch Zeit, eine halbe Stunde spazieren zu gehen, bevor wir uns beim Inder mit meinem Bruder und seiner Frau trafen. Es war ein wirklich schöner Abend.

Am Samstags hatten wir dann unser Seminargruppentreffen. Immerhin waren wir 16 ehemalige Studienfreundinnen gekommen. Aus gesundheitlichen oder familiären Gründen hatten doch noch einige absagen müssen. Es war trotzdem ein gelungener Abend. Nun freuen wir uns auf unser nächstes Treffen im Jahr 2023.

Den Sonntag ließen wir ruhig angehen, bevor wir dann montags in meine vogtländische Heimat aufbrachen. Dazu wird es auch noch einiges zu berichten geben.

Habt einen guten Start in die Woche und genießt das Leben!

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Okay

Die folgende Kuriosität fand ich heute an einer Schotterpiste, die den Namen Straße eigentlich nicht verdient, mitten in der Landschaft zwischen zwei Dörfern auf meiner Radtour. Fragt mich bitte nicht, warum das Ding da steht, ich habe keine Ahnung.

Habt noch einen schönen Sonntagabend!

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Quedlinburg

Nachdem ich heute Mittag zwei Stunden mit dem Rad unterwegs war, konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen trotz noch immer herrlichen Wetters an meinen Laptop setzen und einen Teil meiner Urlaubsbilder sichten.

Nachdem wir in Dresden waren und am nächsten Tag meine Schwester in ihrem Seniorenheim in Leipzig besuchten, machten wir uns am dritten Tag auf nach Quedlinburg. In Quedlinburg war ich als kleines Kind im Alter von sieben oder acht Jahren, also vor mehr als 60 Jahren, im Ferienlager. An die Stadt habe ich nur vage Erinnerungen, aber an das Schloß schon. Leider konnte ich diese Erinnerungen nicht auffrischen, denn das Weltkulturerbe putzt sich gerade heraus und konnte nicht besichtigt werden.

Quedlinburg bezaubert vor allem durch seine vielen schönen Fachwerkhäuser. Ich lasse hier wieder nur meine Bilder sprechen und verzichte auf weitere Erläuterungen. Mit einer Ausnahme allerdings:

Ich vermute, dass die wunderschöne Stadt heute vermutlich in weiten Teilen so aussehen könnte, wenn es die Wende 1989 nicht gegeben hätte.

Zum Glück erstrahlt die Stadt wieder in altem Glanz und hat ihren Charme erhalten. Schwierig war es natürlich, mit meiner Eier legenden Wollmilchsau in den um Teil sehr engen Gassen einige passable Fotos zu schießen. Ich bitte also, stürzende Linien zu verzeihen…Manchmal habe ich auch versucht, das eine oder andere Detail heran zu zoomen. Ihr kennte es ja bereits, zum Vergrößern könnt Ihr die Fotos einfach anklicken.

Von Quedlinburg aus machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Wernigerode. Dazu gibt es einen gesonderten Beitrag.

Kommt gut in die neue Woche!