Allgemein, Fotos, Geschichten, So schön ist Mecklenburg Vorpommern, Wolgast

Voller Neid betrachte ich die herrlichen Winterfotos auf diversen Blogs und die von Freundinnen per Whatsapp geschickten.

Hier an der Küste ist es fiesgrau, Temperaturen um die 3 Grad, Regen und Wind. Bei solchem Wetter jagt man normalerweise keinen Hund vor die Türe, aber ich schmiss trotzdem den kleinen Flitzi an und fuhr mal kurz an den Strand.

Das Meer toste und brauste furchterregend. Nur gaaanz weit hinten konnte ich zwei todesmutige Spaziergänger entdecken. Schnell ein paar Fotos geschossen und flink die Handschuhe wieder angezogen:

In Wolgast schaute ich schnell noch an der Amazonenbrücke vorbei und freute mich über einen größeren Trupp Gänsesäger, die uns bekanntlich nur im Winter besuchen:

Und extra für Daniela noch ein paar Möwen:

Kommt gut durch die stürmische Zeit!

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Ein bunter Blumenstrauß voll guter Wünsche

Mit diesem bunten Blumenstrauß voller guter Wünsche möchte ich Euch, meine lieben Leserinnen und natürlich auch Leser im Jahr 2021 begrüßen. Ich hoffe Ihr seid alle wunschgemäß ins neue Jahr hinübergeglitten und habt das je nach gusto entsprechend gefeiert. Auch ich musste ein kleines Tränchen wegquetschen, aber nur für einen kleines Momentchen kam etwas Wehmut auf, dann siegten mein Frohsinn, der Optimismus und die Hoffnung.

Ich wünsche uns allen einen friedvollen und freundlichen Umgang miteinander!

Lassen wir uns nicht von den Medien verunsichern und tragen wir selbst mit unseren kleinen Geschichten, Fotos, Tipps und Hinweisen dazu bei, etwas Freude und Optmismus in die große Welt hinaus zu tragen.

Im vergangenen Jahr habe ich erstaunlich viele neue Follower gefunden. Wahrscheinlich waren so viele Menschen ans Haus gefesselt, dass sie diese Zeitvernichtungsmaschine genutzt haben. Ich hoffe einige werden mir treu bleiben. Ich werde mich jedenfalls darum bemühen. Andere sind verschwunden, denen waren meine Geschichtchen halt zu bannal.

In diesem Sinne :

Bleibt gesund, fröhlich, optimistisch und hoffnungsvoll. Lassen wir uns nicht verunsichern und genießen das Leben!!!!

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Na, nu reg Dich mal nicht so auf!

Na, nu reg Dich mal nicht so auf, ich bin jedenfalls froh, dass so viele Leute am Strand sind und bei den Kioskbesitzern der Laden brummt, da fällt für mich nämlich so manches leckeres Häppchen ab.
Na gönn doch den Menschen die Sonne, ich jedenfalls genieße sie
Du nervst mit Deiner blöden Kamera!
Na gut, dann zeig ich mich halt auch noch von der Seite, aber nu is aber gut!
Oh, die mit der Kamera ist wieder da, schnell noch meine Federn richten…
Jetzt bin ich die Schönste
Ich bin tausendmal schöner als ihr!
Das ist doch langweilig, jetzt rennt die schon über eine Stunde über die Seebrücke, bloß wegen der blöden Eisenten, dabei kommen die doch jedes Jahr im Winter zu uns an die Ostsee…
Naja, wir sind ja auch besonders hübsch, ätsch…
sind exelente Taucher
na bissel schneller musst Du schon sein, mit der Kamera!
Da bin ich wieder, aber ich muss schnell wieder runter, denn der Fisch ist hier sehr lecker…
Na, dann komm gut ins Neue Jahr, wir sehen uns bestimmt noch mal, wir bleiben noch ein Weilchen…
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Mit dieser filigranen Amaryllis verabschiede ich von diesem Jahr

Ich liebe Amaryllen schon seit meiner Kindheit. Eigentlich habe ich immer welche. Meist bringe ich sie auch wieder zum Blühen. Dieses schöne Exemplar bekam ich kürzlich gschenkt. Pünktlich zum Weihnachtsfest öffnete sie die vier Blüten am ersten der drei Blütenstengel:

Mit diesem Blumengruß möchte ich mich bei all meinen Lesern herzlich für ihr Interesse und die liebevollen Kommentare bedanken.

Kommt morgen gut rüber, seit fröhlich und optimistisch und landet gesund und munter im Neuen Jahr. Für uns alle hoffe ich, dass der Spuk mit diesem blöden Virus hoffentlich bald vorbei ist und wir wieder unbeschwert in die Zukunft blicken können.

Weihnachten ist für mich auch wieder die Zeit der Erinnerung gewesen. Spätestens zu dem Zeitpunkt, als ich die Weihnachtskugel Die Weihnachtskugel an den Baum gehängt hatte, wurde mir klar, dass wir auf einem sehr hohen Niveau jammern.

Ich selbst habe noch gar keinen Plan für morgen, bedaure es allerdings, dass die Feuerwerke in diesem Jahr ausfallen. Ich liebe es nämlich, auf der großen Brücke zu stehen und die Feuerwerke über der Stadt und auf der Insel zu beobachten. Aber auch das kann ich verschmerzen, die Umwelt wird es und jedenfalls danken.

In diesem Sinne: Alles Gute für Euch und Eure Lieben!

Handarbeiten

Von wegen, der Seelentröster war die vorerst letzte Strickarbeit

Eigentlich wollte ich ja nach der Fertigstellung des Seelentrösters Ein Seelentröster für meine Tochter nicht mehr stricken, aber ich konnte es nicht lassen. Meine Tochter hat sich übrigens sehr gefreut über das Teil. Ich glaube, sie zieht es nur noch zum Schlafen aus, denn die Wolle ist superweich und fühlte sich schon beim Stricken sehr angenehm an..

Für Minchen musste ich schnell noch einen zweiten Schalstricken, denn sie war schwimmen gegangen, mit Schal. Natürlch ist auch dieser wieder rot. Ein Schal für Mine

Beim Kramen in der Wollkiste fand ich noch Reste der Wolle meines im vergangenen Jahr gestrickten Pullovers. Da ich ab und zu auf Youtube bei Wooly Hugs vorbeischaue, fand ich das Muster für entzückende Stulpen, die ich natürlich sofort nachgearbeitet habe:

Da das Label bereits eingenäht ist, wird sich sicher auch bald ein „Opfer dafür finden. Mein Wollvorrat ist übrigens unerschöpflich!

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Ein Seelentröster

In den Tagen vor Weihnachten war ich hier ja wenig präsent. Ich strickte unermüdlich und hatte kaum Zeit, hier etwas zu veröffentlichen oder bei anderen zu lesen. Meine Tochter war über eine Strickzeitung „gestolpert“ und hatte sich in ein Modell verliebt. Also bestellte ich noch am selben Abend die Wolle im Netz, nachdem ich festgestellt hatte, dass diese Wolle in meinem Lieblingswolllädchen in Greifswald nicht vorrätig war. (Für die Stricknadeln in der richtigen Stärke fuhr ich allerdings doch nach Greifswald, denn ich bin sehr daran interessiert, die örtlichen Händler zu unterstützen.)

Meinen Nachbarinnen, die lebhaft Anteil an meiner Arbeit nahmen, erklärte ich immer wieder, dass dies für die nächste Zeit meine letzte Strickarbeit sei. Naja, ich hab allerdings auch noch Sockenwolle zu liegen und weiß auch, wer sich darüber freuen würde….

Spätabends am 22.12.20 war das Werk vollendet, die Enkelin fotografierte mich damit, damit ich es Euch zeigen kann. Der Seelentröster soll allen in der Größe 36-42 passen. Die Enkelin findet ihn megairgendwas. Da meine Tochter hier auch manchmal mitliest, kann ich das Werk erst heute zeigen:

Ich hoffe, der Weihnachtsmann war bei Euch fleißig. Wie es bei mir aussieht weiß ich leider noch nicht, denn ich werde die Veröffentlichung dieses Beitrages vordatieren…

Unter meinem Baum liegen allerdings schon zwei Geschenke, die bereits vor Tagen per Post bei mir ankamen. Auch die werde ich erst am Heilig Abend öffnen.

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Die ersten Weihnachtsgäste sind da! Juju!

Ich stehe in der Küche beim Kochen. Schau aus dem Fenster und denke: Ein Stieglitz, der war hier ja noch nie zu Gast. Also schnell ins Wohnzimmer und die Kamera geholt, immer in der Hoffnung, dass er noch da sei. Glück gehabt, ein kleiner Schwarm von acht bis zehn Vögelchen hat mal kurz unseren Hof inspiziert. Wenige Minuten später waren sie schon wieder weg:

Nun hoffe ich natürlich, dass den Stieglitzen unser Hof gefällt und sie wieder kommen. Dann befänden sie sich in guter Gesellschaft mit Spatzen, Meisen und dem entzückenden Rotkehlchen. Für ausreichend Futter ist jedenfalls gesorgt.

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Ein Schal für Mine

Gestern vormittag rief mich eine Bekannte an und fragte, ob ich nicht einen Schal für ihren neuen Mitbewohner stricken könnte. Häh, einen Schal für einen Hund????🤔

Die Bekannte erklärte, dass dieses Hundchen gerade erst über einen Tierschutzverein aus Ungarn nach Deutschland geholt worden sei und dass es hier an der Küste doch ziemlich frisch sei. Sie sorge sich darum, dass sich das kleine Kerlchen erkälte. Ich fand das zwar etwas übertrieben, aber dann fiel mir ein, dass unser Cavalier King Charles Spaniel vor vielen , vielen Jahren auch einmal an Angina erkrankt war.

Also wühlte ich in meinem Wollkorb und fand rote Wolle. Wenige Stunden später war das Werk vollendet. Mine scheint es zu gefallen:

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Traditionen verändern sich

Anfang des Monats fragte meine Nachbarin: „Wenn ich demnächst Weihnachtsbäume kaufe, soll ich für Dich einen mitbringen?“ Aber gern doch. Kurz darauf stand das Bäumchen auf dem Hof und verschwand erst einmal im kühlen Schuppen. Vor einigen Tagen bat ich die Nachbarin, den Baum rauszustellen. Was soll ich sagen, abends stand er bereits vor meiner Wohnungstür. Also fing ich am Donnerstag Vormittag mit dem Schmücken an.

In meiner Kindheit wurde der Baum immer erst von meinem Vater am Heiligen Abend geputzt. Wir Kinder durften ihm nicht dabei helfen. Erst, wenn das Glöckchen ertönte, durften wir das Wohnzimmer betreten, wo der Baum im hellen Kerzenschein erstrahlte. Von Jahr zu Jahr wurde der Schmuck immer üppiger, die Kugeln schöner und bunter.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine 1 1/2 jährige Nichte förmlich erstarrte, als sie das Wohnzimmer betrat und den strahlenden Baum erblickte. So freute ich mich natürlich auch auf die Augen meiner älteren Tochter, als wir das erste Weihnachtsfest mit ihr in unserer gerade bezogenen Wohnung verbrachten. Da das Wohnzimmer ziemlich klein war, hatten wir uns für elektrische Kerzen entschieden. Das Kind würdigte den Baum keines Blickes. Klar, in der Kinderkrippe leuchtete der Baum ja schon die ganze Adventszeit. Da war er zu Weihnachten ja nichts besonderes mehr. Aber meine Enttäuschung war schon ziemlich groß. Aber es kam noch besser:

Ein Nachbar spielte den Weihnachtsmann. Das Kind wurde schrecklich panisch, schrie wie am Spieß und ließ sich lange nicht beruhigen. Tolles erstes bewusstes Weihnachten. Der Weihnachtsmann besuchte uns später noch einmal, als das zweite Kind etwas älter als ein Jahr war. Das gleiche Ergebnis. Auch nur den Sack vor der Wohnungstür abzustellen, brachte später immer nur Tränen und Panik, also lagen die Geschenke später immer liebevoll verpackt unter dem Weihnachtsbaum.

Später, als meine Kinder erwachsen waren und ich in ein größeres Wohnzimmer hatte, kamen wieder echte Kerzen auf den Baum. Einige Jahre schmückten wir den Baum ausschließlich mit hölzernem Schmuck aus dem Erzgebirge. Aber langsam kam die Sehnsucht nach einem bunten Baum wieder bei mir auf. Deshalb ist in diesem Jahr der Baum wieder bunt geschmückt, teilweise noch mit Kugeln aus meinem Elternhaus. Nur einige der Erzgebirgsfiguren fanden diesmal ihren Platz:

Da die kleine Pyramide eine Kerze braucht, um sich zu drehen, kommt die Laterne zum Einsatz:

Natürlich darf die Kugel nicht fehlen, die bereits während meiner Kindheit immer einen Ehrenplatz an unserem Weihnachtsbäumen hatte. Es ist die letzte der drei Kugeln, die meine Onkel 1945 meiner Familie besorgten, die im Zusammenhang mit dem Krieg buchstäblich alles verloren hatten. Ich hatte hier dazu schon einmal dazu geschrieben: Die Weihnachtskugel

Es ist zwar noch etwas früh, aber ich wünsche Euch schon heute ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Das Fest wird zwar für viele etwas anders als gewohnt ablaufen, aber es kommen wieder bessere Zeiten! Bleibt vor allem schön gesund!

Ich selbst habe ja das große Glück, dass meine jüngere Tochter mit ihren Kindenr hier wohnt. Wir werden das Fest gemeinsam verbringen und freuen uns schon sehr darauf.