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Endlich ist sie zurück!

Den ganzen Tag war ich beschäftigt und schaute gerade eben erst in die Webcam in Ludwigsburg.

https://foto-webcam-mv.de/webcam/ludwigsburg/

Ich kann es kaum glauben, aber sie ist wohl endlich zurück.

Morgen soll es zwar regnen und ich muss mit meiner Nachbarin, die heute aus dem Krankenhaus entlassen wurde Wo hat sie sich infiziert???, zur Hausärztin, aber ich denke am Nachmittag habe ich Zeit und kann nach Ludwigsburg fahren. Natürlich mit Kamera. Ich werde berichten!

Habt alle einen schönen Abend und bleibt vor allem gesund!

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Brautenten im Wolgaster Tierpark

Inspiriert durch Christas Beitrag, in dem sie Brautenten in Kanada zeigte,

https://wordpress.com/read/feeds/36326680/posts/3307630460

durchforstete ich heute mein Archiv. Tatsächlich hatte ich im Februar 2020 Brautenten im Wolgaster Tierpark fotografiert. Bei meinen letzten Besuchen, habe ich allerdings keine mehr gesehen, überhaupt war es im Ententeich ziemlich leer.

Mein nächster Tierparkbesuch wird wohl noch ein Weilchen dauern, denn es ist mir zu lästig, erst in die eine Richtung ins Testzentrum und dann in die andere Richtung zum Tierpark zu radeln. Meine zweite Impfung erhalte ich erst im Juli, also werde ich mir wohl erst danach eine neue Jahreskarte kaufen…

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Mein absolutes Lieblingsfoto

Royusch hat zu einer neuen Challenge zum Thema „Schwarz-weiß“aufgerufen und einen lesenswerten Artikel dazu geschrieben :https://wordpress.com/read/blogs/124815824/posts/13675

Gern beteilige ich mich daran mit meinem absoluten Lieblingsfoto, das ich schon mehrmals gezeigt habe. Dieses Foto stammt aus dem Jahr 1910 und zeigt meine Mama im Alter von 3 3/4 Jahren neben ihrem Bruder Johannis, der gerade ein Jahr alt ist. Das Originalbild steht in meiner Anbauwand. Ich halte es sehr in Ehren.

Dieses Foto ist nun schon über 110 Jahre alt und noch immer von guter Qualität. Das ist schon erstaunlich. Fotos aus meiner Kindheit und Jugend gibt es zwar nur wenige, aber sie sind allesamt in Schwarz-weiß. In der DDR gab es zwar auch Farbfilme, aber die waren unerschwinglich.

Im Zeitalter der digitalen Fotografie gibt es unendlich viele Fotos, manchmal auch richtig gute. Ab und an erstelle ich Fotobücher, um die erhaltenswertesten Bilder auch für die Zukuft zu sichern. Da fällt dann die Auswahl schon ganz schön schwer.

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Wir hatten jedenfalls Spaß mit Mines neuem Hut

Als ich kürzlich Mine ihr neues Frühlingstuch brachte, meine die Besitzerin , dass Minchen nun auch noch einen Sommerhut bräuchte. Ob ich das wohl hinbekommen könnte? Versuch macht klug, dachte ich und ging frisch ans Werk, grinsend natürlich, denn jeder Mensch weiß, dass kein Hund so etwas benötigt. Schnell war das Werk vollendet:

Gestern vormittag brachte ich Mine ihr neues Outfit, ich glaube, ihre Begeisterung hielt sich in Grenzen:

Nach der anstrengenden Fotosession zog sich Mine erst einmal unter den Tisch zurück:

Zuvor hatte sie uns aber großzügig erlaubt, das neue Teil auch einmal zu probieren. Wir amüsierten uns heftig, von diesen Fotos darf ich aber nur eins zeigen:

Ich wünsche Euch allen einen fröhlichen Sonntag!

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Heimat

wortman hat zu seinem ABC-Projekt mit dem Buchstaben „H“ aufgerufen: https://wordpress.com/read/blogs/2180579/posts/20927

Gern beteilige ich mich daran. Lange dachte ich darüber nach, welches Wort mit „H“ ich wählen sollte. Klar, „H“ wie Hedwig wäre wohl das Naheliegenste, aber wen würde das schon interessieren.

Viele Worte mit H fielen mir ein, Hollunder, Hollerbusch, Hund, Hase, Hyazinthe, Hofgeschichten, Haus und noch vieles mehr. Dann kam ich auf Heimat. Dieser Begriff hat für viele Menschen unterschiedliche Bedeutung.

Meine Heimatstadt ist und wird es immer bleiben Plauen im Vogtland. Hier wurden meine Eltern, meine fünf Geschwister und auch ich geboren. Hier liegen meine Großeltern, meine Eltern und mein ältester Bruder auf dem Friedhof. In dieser Stadt verbrachte ich einen Teil meiner Kindheit und wurde eingeschult.

Zu Beginn des 4. Schuljahres zogen wir ins erzgebirgische Johanngeorgenstadt, aus beruflichen Gründen meines Vaters. Für meine Mutter wurde diese Stadt nie zu einem zu Hause. Wir Kinder fanden es dort recht schön. Frühzeitig durchstreiften wir die Wälder, sammelten Pilze und Beeren und fanden rasch Freunde. Im erzgebirgischen Schneeberg besuchte ich die Erweiterte Oberschule und legte dort das Abitur ab. Also ist auch das Erzgebirge für mich Heimat.

Immer, wenn ich von Blogfreunden Bilder aus dem Vogtland, oder Erzgebirge sehe, oder wenn ich per Bahn oder mit dem Auto in diese Richtung unterwegs bin, geht mir das Herz auf.

Meine Heimat ist zweifelsohne im Vogtland und im Erzgebirge verwurzelt.

Tja, aber wie ist es eigentlich mit Wolgast, der Stadt, in der ich die längste Zeit meines Lebens verbringe? Ganz klar, hier bin ich zu Hause, seit fast 47 Jahren.

Bilder aus Wolgast und Umgebung habe ich schon viele gezeigt, auch aus Plauen. Deshalb entschied ich mich heute für ein Foto vom vergangenen Jahr. Gemeinsam mit meiner engen Freundin besuchten wir eine weitere Schufreundin im erzgebirgischen Eibenstock. Ach, da ging mir doch wieder so richtig das Herz auf, als ich am Horizont den Auersberg, unseren Johanngeorgenstädter Hausberg sozusagen, entdeckte:

Stolz überragt er das Land, ist er doch mit seinen 1018 m einer der höheren Berge zumindest im deutschen Erzgebirge. Gern denke ich an Familienausflüge während meiner Kindheit und Jugend zum Auersberg zurück.

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Die Koserower Salzhütten

Nachdem ich gestern meinen kleinen Flitzi gleich in der Lackierei lassen konnte, war er heute vormittag schon wieder fertig. Die Kosten hielten sich in Grenzen, aber ärgerlich ist das trotzdem. Egal, jetzt sieht der Kleine wieder aus wie neu. Da das Auto vor der Tür stand, fuhr ich nach dem Essen auf die Insel, ich war ja schon länger nicht mehr am Strand und für morgen ist Schlechtwetter angesagt. Ich fuhr nach Koserow, weil ich mir die neue Seebrücke ansehen wollte, aber noch ist nicht viel zu sehen, es scheint eine Dauerbaustelle zu werden.

Am Strand war es unheimlig leer. Das ist wirklich nicht schön.

Am Strandvorplatz waren einige wenige Menschen unterwegs, ich hätte sogar ein Eis essen können, aber darauf hatte ich keinen Appetit. Die Koserower Salzhütten waren natürlich alle geschlossen, aber es war eine gute Gelegenheit, diese einmal zu fotografieren. Den folgenden Text habe ich im Netz geklaut:

„Fischfang gehörte auch in Koserow zu den wichtigsten Erwerbsquellen auf Usedom. Um den Fisch haltbar zu machen, errichteten die Fischer um 1820 die ersten Hütten zur Lagerung von Salz. Die mussten auf Erlass der pommerschen Behörden am Strand gebaut sein und wurden mit steuerfreiem Salz gefördert. Der Fisch wurde in Holztonnen gelagert und mit Salz versetzt. So konnte er auch über weite Strecken transportiert werden, ohne zu verderben.

Die mit Schilfrohr gedeckten Hütten am Strand von Koserow sind unter Denkmalschutz gestellt. Sie wurden bei Sturmfluten Ende des 19. Jahrhunderts mehrfach zerstört, aber etwa um 1900 wieder aufgebaut.

In einem der Gebäude befindet sich heute ein Standesamt für Eheschließungen. Weitere der Salzhütten dienen heute als Domizil für Gaststätten und kleine Geschäfte. Salzhütten gab es auch in Zempin. Deren Ruinen wurden jedoch 2011 abgerissen.“

Normalerweise herrscht hier reges Treiben und ich hätte mir bestimmt etwas Räucherfisch mitgenommen, aber alles geschlosssen…

Den Rückweg zum Parkplatz wollte ich ursprünglich auf dem asphaltierten Fuß/Radweg auf dem Deich antreten, aber ich stieß auf einen kleinen Pfad neben dem Deich und erfreute mich an den reichlich blühenden Buschwindröschen:

Unterwegs fielen einige wenige Regentropfen, aber kaum war ich wieder zu Hause, kam die Sonne wieder raus. April eben.

Bleibt gesund und optimistisch!