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Altweibersommer

Meine Fotofreundin Ruth lud mich zu einem Radausflug in den Küstenwald bei Trassenheide ein. Sie kenne da ein paar Pilzstellen. Vergnügt radelten wir bei schönem aber recht kühlen Wetter Richtung Küstenwald. Bis auf einige Stockschwämme (Baumpilze) fanden wir keine Pilze. Aber viele Handyfotos brachten wir mit:

Natürlich mussten wir auch noch an den Strand:

Lasst es Euch gut gehen!

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Endlich traf ich wieder einmal Familie Socke

Meine Stammleser werden sich sicherlich schon gewundert haben, dass ich nichts über Familie Socke schrieb. Tatsächlich habe ich in diesem Jahr erst einmal, nämlich hier Neuigkeiten von Familie Socke von der Schwanenfamilie erzählt. Am 23.07.2022 hatte ich sie in diesem Jahr erstmalig an der Futterstelle neben der Amazonenbrücke angetroffen. Damals waren noch vier Jungschwäne vorhanden.

Immer wieder hielt ich Ausschau, konnte die Schwäne aber nur weit draußen auf der Spitzenhörnbucht ausmachen, viel zu weit weg für meine Kamera. Umso größer war meine Freude, als ich sie am Samstag auf meinem Spaziergang mit der kleinen Mine an der Futterstelle antraf. Aber da benötigte Mine meine Aufmerksamkeit, deshalb hatte ich keine Kamera dabei. Also ging ich gestern etwa zur gleichen Zeit zielgericht zur Futterstelle und war hocherfreut, Familie Socke endlich wieder einmal vor die Linse zu bekommen. Leider sind jetzt nur noch drei Jungtiere vorhanden, aber die sahen schon recht „erwachsen“ aus:

Diese kleine Ente wollte auch unbedingt hier gezeigt werden:

Zwei Kormorane saßen am Steg, sehr ungewöhnlich:

Spatzen waren auch da, aber die sind eigentlich hier immer zu finden:

Und eine Aufsichtsperson wachte über allem:

Leider konnte sie keine Auskunft darüber erteilen, wer dieser Umweltverschmutzer war:

Vermutlich hatte sich ein Angler über den vermeintlich dicken Fisch gefreut, den er am Haken hatte. Gut dass der Unrat jetzt aus dem Wasser ist.

Kommt gut durch die herbstliche Woche und bleibt oder werdet vor allem schön gesund.

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Gestern war ich wieder im Katzenkino

Mulles Kinder sind jetzt 6 1/2 Wochen alt. Sie fressen schon selbstständig, hängen aber auch noch gern an der Milchbar. Einige wissen auch schon, wofür das Katzenklo da ist, andere noch nicht. Sie haben es schon geschafft, in die obere Etage zu klettern, also muss die Treppe nach oben jetzt gesichert werden. Auch den Hof haben sie schon erkundet, aber das habe ich noch nicht erlebt.

Der Kater Fetti macht seinem Namen volle Ehre. Da die Kleinen und Mulle ständig mit hochwertigem Futter gefüttert werden, bedient er sich natürlich auch ständig an den Näpfen der kleinen Familie und hat unübersehbar an Gewicht zugelegt. Auch die kleine Mine sieht nicht ein, dass sie nur einmal am Tag ihr Hundefutter bekommt, wo doch das Katzenfutter soooo lecker ist. Auch sie hat deutlich an Gewicht zugelegt. Deshalb durfte sie gestern auch zu mir, als die Familie einen Ausflug unternahm. Das fand sie gar nicht toll, obwohl wir ausgiebigst spazieren waren. Was war sie froh, als wir endlich den Weg zu ihrer Familie einschlugen. Ausgiebig holte sie sich Streichelenheiten von allen Anwesenden und fand es überhaupt nicht nett, dass sie nicht fotografiert wurde.

Die Katzenkinder zu fotografieren war wieder schwierig, zum einen wegen der ungünstigen Lichtverhältnisse und zum anderen hielten die Kleinen einfach nicht still. Wer also hochwertige Bilder erwartet, sollte lieber hier aufhören. Für alle, die mit Handyfotos leben können, geht es hier zum Kino:

In den nächsten Tagen sollen die Kleinen bei Ebay Kleinanzeigen vorgestellt werden. Wir hoffen, dass die vier noch abzugebenden gut vermittelt werden können.

Habt noch einen schönen Sonntag und genießt das Leben!

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Der Herbst steht auf der Leiter

Der Herbst steht auf der Leiter
(Peter Hacks, 1928-2003)
Der Herbst steht auf der Leiter
und malt die Blätter an,
ein lustiger Waldarbeiter,
ein froher Malersmann.
Er kleckst und pinselt fleißig
auf jedes Blattgewächs,
und kommt ein frecher Zeisig,
schwupp, kriegt der auch nen Klecks.
Die Tanne spricht zum Herbste:
Das ist ja fürchterlich,
die andern Bäume färbste,
was färbste nicht mal mich?
Die Blätter flattern munter
und finden sich so schön.
Sie werden immer bunter.
Am Ende fall ́n sie runter

Kommt gut ins Wochenende und genießt die letzten sonnigen Tage!

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Dank des 9 – € – Tickets nun doch noch ein spontaner Besuch bei der Studentin in Halle

Wenn meine Freundin und ich uns gegenseitig besuchen, machen wir vorher nie feste Pläne oder wir stürzen sie einfach um. Da sind wir sehr flexibel. Nun hatten wir in dieses Ticket investiert und nutzten es weidlich aus. Spontan verabredeten wir uns mit der in Halle studierenden Enkelin.

Mit dem Bus fuhren wir wieder vom Dorf nach Leipzig und dann mit der S-Bahn nach Halle. Sehr angenehm und völlig stressfrei. Die Enkelin holte uns vom Bahnhof ab und wir bummelten in die Innenstadt. Dort gönnten wir uns erst einmal ein fuliminantes Frühstück. Jede bestellte sich etwas anderes, so dass wir gemeinsam eine reiche Auswahl hatten. Davon gibt es aber keine Bilder. Warum eigentlich nicht ???

Dann ging es weiter in die Wohnung, die die Enkelin mit ihrer Studienfreundin gemeinsam bewohnt. Schließlich waren die Großmutter und deren Freundin neugierig, wie das junge Volk so wohnt. Ideal wohnt die Enkelin, die Innenstadt gleich um die Ecke und zur Uni nur zehn Minuten. Nein, ein Auto braucht sie wirklich nicht.

Danach schauten wir die Moritzburg an, nur fünf Minuten Fußweg entfernt:

Weiter ging es gemächlich durch die Innenstadt:

Auf dem Marktplatz gönnten sie die Enkelin und die Freundin ein Eis und ich mir ein kaltes Getränk mit Spaß:

Danach humpelten wir zum Bahnhof, denn die Pflasterlatscherei verbunden mit der Wärme machte uns Alten etwas zu schaffen.

Auf der Rückfahrt hatten wir ein klein wenig Pech, denn wir hatten uns darauf gefreut, am Flughafen Leipzig Halle vorbei zu fahren, aber wir sahen nichts. War aber nicht sonderlich schlimm. Vergnügt stiegen wir in Leipzig wieder in den Bus aufs Dorf und kamen entspannt zu Hause an. Und hier noch ein Foto von Enkelin mit Oma:

Dieses super günstige Ticket zu nutzen, machte uns natürlich Spaß. Wir sparten Benzin, teure Parkgebühren, unternahmen Ausflüge, die wir sonst nicht so gemacht hätten, wir schonten die Umwelt und sparten eine Menge Geld. Im ländlichen Raum, wo nur selten oder gar kein Bus fährt und es keinen Bahnanschluss gibt, lohnt es den Menschen nichts. Eine Verlängerung des Neun-Euro-Tickets wäre für Berufspendler vielleicht eine kostengünstige Alternative zum Auto, wenn sie Bus und Bahn nutzen könnten. Aber das ist im ländlichen Raum ja sehr oft nicht möglich. So ein „just for fun“-Ticket kann sich meines Erachtens unser Staat nicht leisten. Aber mich fragt ja keiner!

Lasst es Euch gut gehen und bleibt oder werdet gesund!

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Eine Stipvisite in Altenburg

Immer wenn ich in meiner Kindheit und Jugend mit der Eisenbahn zuerst aus dem Erzgebirge und später aus dem Vogtland nach Leipzig fuhr, hielt der Zug in Altenburg. Altenburg steht auch mit dem Kartenspiel Skat in Verbindung. Der Legende nach wurde das Kartenspiel so etwa 1813 von Altenburger Bürgern entwickelt. Mehr wusste ich nicht über diese Stadt, die jetzt seltsamerweise zu Thüringen gehört. Weiß der Kuckuck, warum das so ist.

Der Bruder meiner Freundin und seine Frau leben seit ihrer Jugend in dieser Stadt. Was lag also näher, als uns von den beiden die Stadt zeigen zu lassen. Es war ein sehr schöner Tag, an dem wir viel gelacht und gesehen und uns pudelwohl gefühlt haben.

Ich hatte die Kamera dabei und war beeindruckt von der Schönheit dieser Stadt, die mich stellenweise an meine Heimatstadt Plauen erinnerte. Während Plauen im 2. Weltkrieg zu 75 Prozent zerstört worden war, blieb Altenburg weitestgehend verschont. Daher gibt es dort noch viele schöne Bauten. Hier eine kleine Auswahl meiner unsortierten Bilder, die ich Euch unkommentiert zeige:

Ein wirklich schöner Tag ging viel zu schnell zu Ende. Aber es wird wahrscheinlich nicht unser letzter Besuch in dieser schönen Stadt gewesen sein.

Kommt gut in die neue Woche!

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Pleiten, Pech und Pannen gingen weiter…

Ich hatte hier Wieder zu Hause und hier Manchmal hat man kein Glück und dann ist auch noch Pech dabei schon erzählt, dass mein Urlaub unter keinem guten Stern stand. Aber er hatte auch viele gute Seiten. Da wir uns wegen der missglückten Selketalfahrt ein Neun-Euro-Ticket geleistet hatten, beschlossen wir spontan, es ausgiebig zu nutzen.

Also fuhren wir mit dem Bus vom Dorf nach Leipzig, wo meine Freundin und ich von 1970 bis1974 an der Handelshochschule Leipzig studiert und gemeinsam in einer WG in Gohlis gewohnt hatten. Wir beschlossen, mit der „Bimmel“, ähm Straßenbahn unsere alte Strecke durchs Rosental bis zu unserer alten WG zu fahren. Unterwegs überlegten wir, zwei Stationen weiter zu fahren und nachzuschauen, ob es das „Thüringer Rostbrätel“ noch gibt, eine Gaststätte im Leipziger Norden, in der wir als Studenten gelegentlich am Wochenende zu Mittag aßen, wenn noch genug vom Stipendium übrig war. Was soll ich sagen, es gab es noch und es schmeckte wie in alten Zeiten:

Nachdem wir mit der netten Kellnerin noch über die alten Zeiten geplauscht hatten, enterten wir wieder eine Straßenbahn und fuhren zum Völkerschlachtdenkmal.

„Vom 16. bis 19. Oktober 1813 war Leipzig Schauplatz der Völkerschlacht. Die verbündeten Heere Russlands, Preußens, Österreichs und Schwedens errangen dabei den entscheidenden Sieg über Napoleon und dessen Alliierte auf deutschem Boden. Die Bilanz: 600.000 beteiligte Soldaten aus über zwanzig Völkern, 100.000 tot oder verwundet und eine Typhus-Epidemie in Leipzig, die zehn Prozent der Einwohner das Leben kostet.

Bereits ein Jahr nach der verheerenden Schlacht hatte der Dichter Ernst Moritz Arndt die Idee zu einem Denkmal, das die Gefallenen ehren sollte. 1894 gründet der Leipziger Architekt Clemens Thieme den Deutschen Patriotenbund mit dem Ziel, Spenden für die Errichtung des Denkmals zu sammeln. 1898 reichte die Summe aus, der Grundstein konnte gelegt werden.

1913 wurde das Völkerschlachtdenkmal als Nationaldenkmal eingeweiht.“ Quelle Wikipedia

Ach ja, ich hatte hatte den Artikel ja Pleiten , Pech und Pannen genannt. Genau. Just an diesem Tag waren die Fahrstühle im Völkerschlachtdenkmal kaputt. Also konnten wir nicht nach oben fahren und gingen nur soweit, wie es eben zu Fuß ging. War schade, aber vor über 50 Jahren war ich schon mindestens einmal ganz da oben.

Aber einige Bilder habe ich Euch doch mitgebracht:

Ihr kennt es ja schon, zum Vergrößern könnt Ihr das Foto einfach anklicken.

Beeindruckend war es auf jeden Fall, obwohl wir nicht alles sehen konnten.

Mit der Bimmel ging es dann zurück zum Haupbahnhof, wo wir uns artig anstellten, um in den Bus zurück aufs Dorf einzusteigen. Gerade wollte ich nach oben steigen wollte, da bekam ich einen Rempler von einem jungen Mann und ich flog zur Seite.

Im Bus saß dann der Jüngling kurz hinter uns und unterhielt sich mit zwei Schönheiten, die ebenso wie er kluge junge Menschen waren und sich auf dem Weg zu einem einwöchigen Seminar der CDU/CSU befanden, in dem sie sich über Ethik und Moral in der Union weiterbilden wollten. Eine Frau im Alter zwischen uns 70jährigen und den drei Studierenden war total begeistert. Da ging mir die Hutschur dermaßen hoch, dass ich nicht mehr an mich halten konnte und dem Jüngling einen kurzen Vortrag hielt, der sich mit Respekt vorm Alter, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft befasste, was meiner Meinung auch was mit Ethik und Moral zu tun habe. Immerhin erreichte ich, dass der Jüngling ziemlich kleinlaut erklärte, dass er sich eventuell nicht ganz richtig verhalten habe. Naja, vielleicht hat er dann in seinem Seminar noch was gelernt. Zu wünschen wäre es ihm und der Union auf jeden Fall.

Einmal nutzten wir unser Neun- Euro – Ticket noch, aber dazu demnächst mehr.

Habt einen schönes Restwochenende und bleibt gesund!

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Eine schlaflose Nacht

bereitete mir der Vollmond. Heute morgen, um 3.00 Uhr wurde mir klar, dass nicht der spät getrunkene Kaffee, sondern der Vollmond schuld war, dass ich mich stundenlang im Bett wälzte und nicht einschlafen konnte. Hier ein Bild des Übeltäters, der genau im Süden stand und kurz darauf wahrscheinlich hinter der Kirche verschwand:

Habt einen schönen sonnigen Tag und ein schönes Wochenende. Hier ist für heute Nachmittag Regen und Gewitter angesagt, herrlich! Couchwetter!

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Hurra,gestern waren wir schon 5 Wochen alt!

Heute versuchte ich endlich, Mulles Kinder wieder einmal zu fotografieren. 2/3 der Bilder waren jedoch verwackelt, weil die kleine Bande immerzu durch die Gegend wuselte, sich balgte und sich immer dort zeigte, wo ich gerade nicht saß. Aber einige Fotos der kleinen Rasselbande kann ich Euch heute doch zeigen:

Kommt gut ins Wochenende!