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Endlich mal wieder in Adlerhausen

Heute früh war ich ziemlich zeitig wach und konnte nicht mehr einschlafen. Ein Blick aufs Thermometer versprach angenehme Temperaturen, also entschloss ich mich spontan, endlich wieder einmal zum Adlerhorst zu fahren.

Der Farn vor meinem Sichtschutz ist inzwischen so hoch, dass ich keine Chance hatte, hinter dem Sichtschutz die Kamera zu platzieren. Ich experemntierte ein wenig und entschloss mich dann, die Kamera davor aufzustellen und zog mich dann dahinter zurück.

Der Jungspund schaute mir dabei interesiert zu:

Dann wurde es ihm zu langweilig und er legte sich schlafen:

Ich wartete noch ein Weilchen, aber keines der Elterntiere ließ sich blicken oder hören, also brach ich meine Zelte ab.

Unterwegs wollten allerdings noch zwei Schmetterlinge aufs Foto:

Die große Hitze hat hier gerade eine Pause eingelegt. Sehr angenehm, nur etwas Regen könnten wir gebrauchen. Aber man kann eben nicht alles haben…

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Überraschung am Abend

den ganzen Nachmittag verbrachte ich mit meinen beiden Nachbarinnen schwatzend und Rommé spielend auf der Terrasse im Hof und wunderte mich über das permanente Futtergeschrei der Turmfalken. Von meinem Sitzplatz aus konnte ich allerdings den Kirchturm nicht sehen.

Als ich wieder oben war, machte ich eine kleine Inventur bei den Falken. Nummer 1 saß auf dem Dach der Kirche und flog ab und zu eine kleine Runde:

Nummer 2 harrte am linken Fenster am Turm aus:

Am Nistkasten herrschte arges Gedränge und ich fiel fast vom Glauben ab. Nummer 3 saß auf dem Nistkasten und sitzt momentan noch immer dort. Aber jetzt kommt die Überraschung. Nummer 4, 5 und 6 drängen sich im Nistkasten und streiten sich um die besten Plätze:

Sechs junge Turmfalken, also sogar noch einer mehr als im vergangenen Jahr. Das hätte ich nicht erwartet. Einige fliegen schon größere oder kleinere Strecken, auch die Alttiere sind immer wieder am Nistkasten zu sehen.

Ist das nicht wunderbar!?

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So eine Bangbüchs…

Ihr kennt dieses Wort nicht? Klar habe ich auch erst an der Küste gelernt, eine Bangbüchs ist ein kleiner Angsthase.

Pass auf Kleiner, ist gar nicht so schlimm
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Neuigkeiten von den Wolgaster Turmfalken

Heute Morgen war am Kirchturm heftiges Futtergeschrei. Ein Alttier sah ich kurz den Nistkasten anfliegen, aber die drei waren wohl nicht zufrieden:

Dann wurde es dem größten zu blöd und er flog aufs Dach:

Als ich heute Nachmittag in der Küche stand, um den versprochenen Kuchen für die Abifeier der zweiten Enkelin zu backen (bei 30 Grad im Schatten, selbstgemachtes Leiden) hatte ich den Kirchturm natürlich wieder fest im Blick und was sah ich da?

Es sind mindestens vier Jungtiere:

Nun bleibt abzuwarten, ob es denn nun tatsächlich vier Junge sind, oder ob der Große schon allein unterwegs ist und es wieder fünf sind, so wie im vergangenen Jahr.

So und nun werde ich mal versuchen, ob es mein Drahtesel noch an den Strand schafft.

Kommt gut durch die Hitzewelle!

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Auch bei den Turmfalken am Wolgaster Kirchturm bleibt es spannend

Bereits am 28.Mai 2021 hatte ich hier https://wordpress.com/read/blogs/128025175/posts/15632 erzählt, dass der erste kleine Turmfalke flügge sei. Dann habe ich nicht viel von den Turmfalken gesehen, ich war allerdings auch viel unterwegs.

Als ich am Sonntag, dem 13.6. in der Küche beim Kochen war, hörte ich schon von weitem die Turmfalken schreien, konnte aber keines der Jungen entdecken. Plötzlich flogen zwei Tiere in meine Blickrichtung, sie ließen sich auf einem der Fenster am Turm nieder und balgten sich lautstark. Ich holte schnell die Kamera. Da hatten sich die beiden bereits getrennt und saßen jeder auf einem Fensterbrett. Ich schoss schnell einige Fotos aus der Hand, hatte keine Zeit, erst das Stativ aufzustellen. Daher sind die Fotos nich so scharf, es ist ja auch etwas zu weit weg für meine Kamera:

Oben ist der auf dem rechten und unten der auf dem linken Fenster. Zum Vergrößern kann man die Bilder auch anklicken.

Dann widmete ich mich meine Aufmerksamkeit mehr auf das rechte Tier, das linke jammerte noch immer.

Es sieht fast so aus, als ob er etwas zu fressen dabei hat, bin mir aber nicht schlüssig, ob es tatsächlich so ist.

Dann flog eines der Alttiere zielgerichtet den Futterkasten an und war gleich wieder weg, aber ein kleiner Wuschelkopf schaute heraus:

Als ich am Abend vom Wasser kam, schauten zwei Kleine aus dem Nistkasten, hier mal aus einer anderen Perspekive, aber auch nicht scharf, denn wieder aus der Hand bei heftigem Wind:

Der Große zeigte sich nochmal in voller Größe und verschwand dann im Kasten. Der Kleine braucht wohl noch einige Zeit. Auch heute schaut der Kleine wieder aus dem Nistkasten, manchmal sind es auch zwei. Es scheinen also wenigstens drei Jungtiere zu sein, von denen zwei auf jeden Fall schon flügge sind. Im vergangenen Jahr waren es fünf Jungtiere. Die ersten beiden waren wohl aus dem Nestgetrieben worden, als sie noch nicht so richtig fit waren. Dank der Tierretung Greifswald wurden sie im Greifswalder Tierpark einige Tage aufgepäppelt und erfolgreich wieder ausgewildert. Sie wurden von der Familie wieder aufgenommen und kehrten abends noch eine zeitlang in den Brutkasten zurück. Leider habe ich davon wohl kein Foto, aber hier sind noch einmal drei:

Wenn sich demnächst da oben am Kirchturm etwas tut, muss ich mir wirklich die Zeit nehmen und das Stativ aufbauen. Aber nun bin ich schon wieder in Eile, muss aufs Dorf, habe versprochen heute den Rasen zu mähen.