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Ein Liederabend mit Jan Degenhardt

Vor einigen Tagen flatterte mir eine Einladung zu einem Liederabend im Dörphus Görmin mit dem Greifswalder Rechtsanwalt und Liedermacher Jan Degenhardt ins Haus. Ob ich nach dem langen Lockdown Lust auf etwas Musik hätte? Klar hatte ich Lust! Ich fragte meine Freundin, ob sie mitkommen wolle. Klar wollte sie, denn auf dem Dorf im letzten Haus am Wald war es in den Lockdownzeiten doch recht einsam.

Also waren schnell Karten bestellt und die Information eingeholt, dass die 3-G-Regel besteht. Kein Problem, ich bin geimpft und die Freundin konnte unproblematisch einen Test erhalten.

Petrus war uns gnädig gesinnt, denn nach den stürmischen Tagen zeigte sich der Oktober von seiner allerbesten Seite, strahlend blauer Himmel und Sonne pur. So wurde die Fahrt ins etwa 40 km entfernte Dorf zu einem wahren Vergnügen, denn innerhalb weniger Tage hatte sich das Laub an den Bäumen toll verfärbt. Wir genossen beide die Fahrt durchs Land. Der Liederabend war ein Liedernachmittag, der bereits um 14.00 Uhr begann. Sehr vorteilhaft, denn wir konnten bei Tageslicht hin und zuück fahren.

Erstaunt waren wir über das große Dörphus (Dorfhaus) in einem Dorf mit knapp 1000 Einwohnern. Hier scheint es noch ein reges Dorfleben zu geben. Das Konzert war bestens vorbereitet. Die Tische waren liebevoll eingedeckt. Nach dem zweistündigen Konzert gab es noch Kaffee und Kuchen, den die fleißigen Dorffrauen gebacken hatten. Da waren wir natürlich angenehm überrascht.

Jan Degenhardt trat mit seinen Programm „In scha’a llah“ auf. Er sang eigene, aber auch arabische, französische, englische und italienische Lieder. Er erzählte jedoch immer vorher den Inhalt des jeweiligen Liedes und manche Geschichte zum Schmunzeln. Bei yuotube fand ich das folgende Video zu seinem Programm. Es ist allerdings schon etwas älter:

Vielleicht gefällt es Euch ja auch so gut wie mir. Allerdings trat er mit Christian aus Kolumbien (links) und Pedro aus Kuba (rechts) auf.

Wenn Ihr mehr über Jan Degenhardt wissen wollt, dann schaut Euch doch auch noch das nächste Video an, das allerdings auch schon etwas älter ist:

Wir hatten einen wirklich vergnüglichen Tag. Das wünsche ich Euch auch.

Bleibt immer schön neugierig!

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Bunt

Roysch hat mit einem lesenswerten Beitrag und einem wunderschönen Herbstbild zu seiner wöchentlichen Fotochallenge zum Thema „bunt“ https://wordpress.com/read/blogs/124815824/posts/15615 aufgerufen.

Ich überlegte ein Weilchen, bis mir meine Freude einfiel, als ich im vergangenem Jahr meine geplante Radtour spontan geändert hatte, um einer Urlauberin einige schöne Radwege auf unserer Insel zu zeigen. So landeten wir am Strand von Karlshagen, einem Paradie für Kitesurfer. Leider habe ich das bunte Bild, das ich in meinem Kopf hatte, nicht so gut eingefangen. Eines zeige ich trotzdem:

Kommt gut durch die Woche!

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Der Herbst steht auf der Leiter

Hacks, Peter (1928-2003)

Der Herbst steht auf der Leiter

Der Herbst steht auf der Leiter
und malt die Blätter an,
ein lustiger Waldarbeiter,
ein froher Malersmann.

Er kleckst und pinselt fleißig
auf jedes Blattgewächs,
und kommt ein frecher Zeisig,
schwupp, kriegt der auch ¹nen Klecks.

Die Tanne spricht zum Herbste:
Das ist ja fürchterlich,
die andern Bäume färbste,
was färbste nicht mal mich?

Die Blätter flattern munter
und finden sich so schön.
Sie werden immer bunter.
Am Ende falln sie runter.

Kommt gut in die neue Woche!

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Alle Möwen sehen aus, als ob sie Emma hießen?

Möwenlied

Die Möwen sehen alle aus,
als ob sie Emma hießen.
Sie tragen einen weißen Flaus
und sind mit Schrot zu schießen.

Ich schieße keine Möwe tot,
Ich laß sie lieber leben –
und füttre sie mit Roggenbrot
und rötlichen Zibeben.

O Mensch, du wirst nie nebenbei
der Möwe Flug erreichen.
Wofern du Emma heißest, sei
zufrieden, ihr zu gleichen.

Christian Morgenstern

(1871 – 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, C., Gedichte

Kommt gut ins Wochenende!

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Sturmtief Ignatz macht eine Atempause

Nachdem ich heute Vormittag meiner Tochter den Nordkurier mit dem Beitrag über die Enkelin vorbeigebracht hatte, nutzte ich die Atempause des Sturmtiefs Ignatz zu einem kleinen Spaziergang am Hafen. Natürlich hatte ich keine Kamera dabei, sondern nur das Smartphone, denn ich war zwischen zwei heftigen Regenschauern, verbunden mit starkem Wind, losgegangen.

Ignatz war mir freundlich gesinnt, denn es blieb trocken, solange ich unterwegs war. Deshalb zückte ich schnell das Smartphone:

Im Radio hörte ich vor kurzem, dass Ignatz unser Land bereits verlassen hätte, nur einige Regenschauer zögen noch durch.

Hier jedenfalls war nicht all zu viel von Ignatz zu merken.

Ich hoffe, dass Ihr alle von Ignatz verschont geblieben seit!

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Einen Plan B hatte sie nie

Das ist in der heutigen Ausgabe des Nordkuriers zu lesen und erfüllt die Oma natürlich mit riesigem Stolz. Handelt es sich hier doch um die zweite meiner Enkelinnen, von der ich hier https://wordpress.com/read/blogs/128025175/posts/17533 erst vor einigen Tagen erzählt hatte. Ein Vögelchen hatte mir geflüstert, dass heute der Artikel im Nordkurier erscheinen würde, also eilte ich zum Supermarkt, als Sturmtief Ignatz mal kurz Luft holte, um mir die Zeitung zu kaufen.

Und hier ist das Foto, das mein Kollege damals gemacht hatte, als meine Enkelin und sein Sohn am Tag der Einschulung vor der Aufführung auf die Vineta- Bühne gerufen und zu ihrer Einschulung beglückwünscht wurden:

Und hier ist ein Foto, das ich 2014 vor der Vorstellung machte, als sie mit gerade 11 Jahren bei Vineta eine Saison lang das Sonntagskind spielte:

Ach ja, und dann habe ich noch einen Link. https://www.nordkurier.de/anklam/emma-ist-die-juengste-schauspielschuelerin-in-zinnowitz-2145569810.html Hier ist der Artikel wahrscheinlich besser zu lesen.

Das Foto in diesem Zeitungsartikel stammt übrigens von Emmas Schwester, die nicht nur eine fleißige Studentin und begnadete Tortenbäckerin, sondern auch eine gute Fotografin ist.

Ich hoffe, Ihr kommt gut durch das Sturmtief Ignatz, dass sich hier noch in Grenzen hält.

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Alles in Ordnung zu Hause?

Die Turmfalken am Wolgaster Kirchturm sind, seit ihre Jungen flügge waren, nur noch selten zu sehen. Nur ab und zu kommt mal eines der Alttiere vorbei und verjagt auch mal die aufmüpfigen Dohlen.

Als ich heute Vormittag aus dem Küchenfenster schaute, sah ich beide Turmfalken am Nistkasten. Heute scheinen sie hier geschlafen zu haben. Das habe ich um diese Jahreszeit bisher nicht beobachten können. Das ist schon seltsam, aber ich habe mich sehr darüber gefreut, deshalb schnell die Kamera geholt und aus der Hand ein paar Fotos gemacht:

Kommt gut durch die Woche!