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Der Saubatz, … ähm Biber, hat wieder zugeschlagen

Gleich an zwei nebeneinander stehenden Bäumen im Bereich des Wolgaster Fischmarktes hat er sich vergriffen:

Die kleine Mine findet das auch empörend. Vor langer Zeit hatte ich ja von einem ziemlich dicken Baum berichtet, an dem der Biber aktiv war. Z.B hier: Neuigkeiten vom Biberbaum und Gestern stand er noch, der Biberbaum und Nichts Neues am Biberbaum und an anderen Stellen…Irgendwann stellte der Saubatz seine Arbeit an diesem Baum ein. Ich war sehr erfreut, als ich im darauffolgenden Frühjahr feststellte, dass der ramponierte Baum wieder ausgeschlagen hatte. Aber die Stadtverwaltung sah das wohl anders, denn irgendwann wurde die Krone gekappt. Man ließ zwar das gekappte Holz liegen, aber das war dem Saubatz nicht genehm. Auf der Inselseite gleich hinter der Brücke fällte er Bäume und jetzt wieder auf der Landseite. Immer wieder versuchten wir zu ergründen, wo er seine Burg hat. Die eine mir bekannte Burg auf der Inselseite in der Nähe von Sauzin scheint mir zu weit entfernt. Aber vielleicht irre ich mich da ja auch, denn ich hab gerade gelesen, dass Biber ihr Revier zwischen 500 m und 6 km ausdehnen können.

Ich werde es wohl nicht ergründen. Fest steht jedenfalls, dass Biber niemals zu meinen Lieblingstieren aufsteigen werden.

Heute wird die Woche geteilt und am Abend werde ich mit einigen Freundinnen in unserer kleinen aber feinen Buchhandlung für einige Zeit eingeschlossen, wo wir nach Herzenslust stöbern und schwatzen können. Ich freu mich schon drauf!

Bleibt oder werdet schön gesund und immer neugierig!

4 Gedanken zu „Der Saubatz, … ähm Biber, hat wieder zugeschlagen“

  1. Ich mag Biber sehr gerne und ich glaube, wenn man den „Schaden“ , den sie durch das Fällen der Bäume anrichten, mit dem vergleicht, was die Menschen tun, dann kommen sie eigentlich sehr gut weg.
    Ich habe gelesen, dass man ihre Tätigkeit verhindern kann, wenn man die Bäume von unten her mit einem feinmaschichen Drahtzaun schützt – einem „Maschendrahtzaun“😉 Aber vielleicht ist das ja für unser Auge nicht so ästhetisch…
    VG
    Christa

    Gefällt 2 Personen

    1. Ja, ein Teil der Bäume am Fischmarkt ist mit Draht ummantelt. Das fällt gar nicht auf. Leider unterhöhlt er aber auch Hochwasserschutzdeiche auf der Insel und lässt ganze Häuser ablaufen durch seine Deichbauarbeiten. Das ist dann nicht mehr lustig.
      Die paar Bäume 🌳 hier sind nicht weiter schlimm, aber an mancher Stelle sollte man schon regulierend eingreifen, wo er wirklich große Schäden anrichtet.
      Es ist eben ein schmaler Grad.
      Vor dreißig Jahren waren wir noch froh über jeden Biber, der sich irgendwo angesiedelt hatte, aber zwischenzeitlich gibt es jedoch reichlich von diesen gefräßigen Gesellen.
      Nichts für ungut.
      Viele Grüße Hedwig

      Gefällt 1 Person

  2. Ich glaube auch nicht, dass wir zu den „Lieblingen“ des Bibers gehören. Er gehört aber zur Natur, die wir aber leider selbst so „vermenschlicht“ und eingezwängt haben, dass ein Biber seine eigentlich nützliche Arbeit nicht mehr verrichten darf. Das gilt für viele Wildtiere, leider…
    Mine fand den Geruch sicher sehr interessant.

    Gefällt 2 Personen

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