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Die Konzertkirche in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Während es mich nach unserem gemeinsamen Studium an der Handelshochschule Leipzig nach Wolgast verschlug, landeten meine Freundin und Ihr Ehemann in Neubrandenburg. Klar also, dass es meine Freundin in diese Stadt zog, in der sie ihre ersten Ehejahre verbracht hatte.

Ein Ausflug nach Neubrandenburg war also beschlossene Sache. Das hatten wir schon vor ihrer Anreise besprochen. Die Konzertkirche interessierte sie genauso wie mich. Also recherchierte ich ein wenig und fand heraus, dass „12 x Punkt 12 Lunchkonzerte mit Musikern der Neubrandenburger Philharmonie“ angeboten wurden. Wir entschieden uns für „Phantasievolles von Mozart bis Strauß“.

Schnell hatte ich die Konzertkarten gebucht, was gar nicht nötig gewesen wäre, denn es gab auch noch Karten an der Kasse. Schön war natürlich, dass das Konzert um 12.00 Uhr statt fand, da konnten wir bei Tageslicht hin und zurück fahren.

Die Konzertkirche befindet sich mitten im Zentrum, gleich nebenan ein Parkhaus, also perfekt.

Zuerst umrundeten wir natürlich die Konzertkirche https://www.konzertkirche-nb.de/die-marienkirche/

Über 700 Jahre ist die Kirche schon alt. Zum Ende des zweiten Weltkrieges war sie vollständig ausgebrannt. Nur die Umfassungsmauer und Teile des Turmes blieben erhalten. Im Jahr 1975 ging das Bauwerk in das Eigentum der Stadt Neubrandenburg über.

Ab 1976 wurde der Wiederaufbau der Kirche betrieben. Bereits damals gab es Pläne, die Marienkirche als Konzertsaal zu nutzen. Die ursprünglichen Pläne wurden 1995/96 verworfen und ein europaweiter Wettbewerb ausgeschrieben. Der Entwurf des finnischen Architekten Prof. Pekka Salminen gewann den ersten Preis. 1998 erfolgte die Grundsteinlegung für den Ausbau als Konzertkirche. Bereits 2001 konnte die Konzertkirche eröffnet werden. Die Kombination aus Altem und Neuem hat europaweit für Aufsehen gesorgt. Auch wir waren sehr angetan:

Das kleine Konzert gefiel uns sehr gut, hatten wir doch einen kleinen Eindruck von der Akkustik in der Kirche erhalten. Das Konzert fand unter Coronabedingungen statt, also Maske tragen und Einchecken mit Impfnachweis.

Das war mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch in der Konzertkirche. Auch im Turmbereich gibt es noch so einiges zu besichtigen. Auch die Orgel würden wir gern einmal hören. Ich werde also die Veranstaltungspläne der Konzertkirche im Auge behalten.

8 Gedanken zu „Die Konzertkirche in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg“

  1. Hoffentlich wird in dem ehrwürdigen Gebäude auch hin und wieder an den Ursprung erinnert und Gottesdienste abgehalten. In Wismar in St. Georgen ist das nämlich so und damit eine WinWin Situation für Gläubige und Konfessionslose.

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