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Socke präsentiert seine Familie

Über zwei Wochen lag meine Kamera im Schrank, denn erst war meine Studienfreundin zu Besuch. Meine Freundin verträgt keine große Hitze und war daher über das angenehme Wetter mit Temperaturen etwas über 20° C und ab und an ein klein wenig Regen sehr erfreut. Gutes Reisewetter, das wir zu einigen Ausflügen nutzten, über die ich gelegentlich berichten werde. Bei einem Besuch in einem Woll-Laden fanden wir schöne Wolle und ich bekam den Auftrag, eine dicke Strickjacke zu stricken. Da waren mir die beiden Regentage nach der Abreise meiner Freundin gerade recht.

Heute Morgen, noch vor dem Frühstück schnappte ich allerdings meine Kamera und machte einen ausgiebigen Spaziergang. Immer wieder machte ich einen langen Hals und hielt nach den Schwanenfamilien Ausschau, die ich immer mal wieder in der Ferne gesehen hatte. Zwei konnte ich entdecken, aber die waren viel zu weit weg.

Also fotografierte ich auf der Schlossinsel wieder einmal Blümchen. Das eine oder andere Bild werde ich vermutlich demnächst zeigen. Dann stand ich auf der Amazonenbrücke und ließ meinen Blick schweifen. Da entdeckte ich weit hinten vor der Liebesinsel Socke mit seiner Familie:_1370162

Meine Stammleser kennen die arme Socke ja schon, wer sie kennenlernen will, kann ja mal hier Mein lieber Schwan reinschauen. Zügig war die Familie in Richtung Futterstelle unterwegs:_1370201_1370204_1370213

Socke wurde immer schneller und erreichte bald sein Ziel:_1370224

Auch die Familie war bald da:_1370227_1370240_1370246

Ach, was freute ich mich, fünf kleine Schwanenkinder, die schon „aus dem Gröbsten“ heraus sind. Was dann geschah, hatte ich allerdings nicht erwartet. Am Ufer saß eine Frau mit einer kleinen Tüte Haferflocken in der Hand, die sie den Enten und Spatzen servierte. Das erregte sofort Sockes Aufmerksamkeit:_1370255_1370267_1370270_1370272_1370283

Es dauerte nicht lang und die gesamte Familie war am Ufer.

Mama Schwan hielt sich etwas abseits, schließlich hat sie sich auf dem Wasser lange genug um die Kleinen gekümmert:
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Die paar Haferflöckchen am Boden waren Socke allerdings nicht genug. Er zischte garstig und verlangte die Herausgabe der ganzen Tüte:_1370294_1370296_1370312_1370313

Als er keinen Erfolg hatte, wandte er sich der Familie zu, die die Enten mit Brot fütterten und schlug sie in die Flucht:_1370342_1370355_1370360_1370403_1370430

Lange hatte ich dem lustigen Treiben zugesehen, aber irgendwann merkte ich, dass ich noch vor dem Frühstück aus dem Haus gegangen war.

 

11 Gedanken zu „Socke präsentiert seine Familie“

  1. Was für eine schöne Fotogeschichte, liebe Hedwig! So kleine Schwäne habe ich noch nie gesehen. Mir fällt die Geschichte vom hässlichen Entlein ein. Aber hässlich finde ich die süßen Schwänchen überhaupt nicht! Liebe Grüße aus dem Wendland! Regine

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    1. Ja, die Geschichte vom hässlichen Entlein hatte ich in einem früheren Beitrag auch mal erwähnt und war ganz erstaunt, dass es Menschen in unserem Alter gibt, die sie nicht kennen…
      Liebe Grüße aus dem heute mal wieder verregneten Vorpommern an Dich, liebe Regine

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Hedwig,
    die Bilder sind dir gut gelungen. Es fehlt nur der Ton von dem Zischen von Vater Schwan. *lach* Die können sehr laut und böse werden. Ist ja auch verständlich, die Kinder haben Hunger und wollen versorgt werden.
    Herzliche Grüße zu dir,
    Lilo

    Gefällt 1 Person

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