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Eine blöde Woche geht hoffentlich freundlich zu Ende

Am Montag war meine Welt noch in Ordnung. Am Dienstag fing das Dilemma an. Bei der Klärgrubenwartung stellte sich heraus, dass der Lüfter gewechselt werden muss. Das war zwar schnell erledigt, aber die Rechnung steht natürlich noch aus. Dann stellte ich plötzlich fest, dass mein Schlüsselbund verschwunden ist. Da ich mich partout nicht erinnern kann, ob ich ihn im Haus oder draußen verbummelt habe, bleibt uns wohl nicht anderes übrig, die Schlösser für Haustür und Garage wechseln zu lassen, denn unseren neuen Nachbarn ist leider alles zuzutrauen….

Am Mittwoch und heute hing ich stundenlang am Telefon und ließ mich mit schrecklicher Musik berieseln, da wir seit Anfang September mit dem Wechsel unseres Stromanbieters beschäftigt sind. Der alte Stromanbieter wollte unsere Kündigung zum 6.09. nicht anerkennen. Als ich allerdings erklärte, dass ich bereits die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung hätte, wurde plötzlich die Kündigung zum 6.11. 18 anerkannt. Das teilte ich am 24.10. dem potenziellem Stromanbieter mit. Statt einer Vertragsbestätigung des neuen Anbieters kam eine Bestätigung des Grundversorgers mit der Begrüßung als Kunde zum 7.11.18. Darauf rief ich am 24.10. bei dem potenziellen Anbieter an und fragte, was denn mit der telefonisch erteilten Zusage der Belieferung ab 6.11.18 sei. Da unsere Email vom 24. 10. angeblich nicht angekommen sei, schickte ich diese am Mittwoch also nochmals auf die Reise. Vorsichtshalber fragte ich heute nochmals telefonisch nach und bekam wieder die Auskunft, dass auch diese Mail nicht angekommen sei. Ich solle mich mal noch einige Wochen gedulden. Zwischendurch wurde ich vom Grundversorger an den Netzbetreiber verwiesen, da es noch einige andere Ungereimtheiten in dieser Angelegenheit gibt. Kurzer Rede, langer Sinn, ich hatte die Nase gestrichen voll und suchte bei herrlichstem Wetter nach einem anderen Stromanbieter. „Komm“, sagte mein Mann, „um den Strom können wir uns am Abend kümmern. Lass uns lieber etwas rausgehen.“ Gesagt, getan, also angezogen und zum Spaziergang aufgebrochen. Heute nahm ich die Kamera mit. Kaum waren wir draußen, war die Sonne hinter dicken Wolken verschwunden, aber es war mild. Natürlich begleiteten uns unsere drei Katzen  auch heute wieder. Einige Bilder habe ich doch geschossen.

Kaum waren wir wieder zu Hause, verschwanden die Wolken und die Sonne strahlte  wieder. Das hob meine miese Stimmung aber auch nicht. Nun hoffe ich auf ein besseres Wochenende und bete, dass mein Schlüssel wieder auftaucht.

 

24 Gedanken zu „Eine blöde Woche geht hoffentlich freundlich zu Ende“

  1. Liebe Hedwig,
    es gibt so Tage an denen man besser im Bett bleiben sollte. Scheinbar hast du genau so einen erwischt.
    Warte ab, deine Schlüssel findest du sicher wieder, der Zufall spiel da eine große Rolle.
    Mein Blutdruckgerät ist auch wieder da. *grins* Also abwarten….

    Lieben Gruß,
    Lilo

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    1. Ich glaube nicht mehr dran, im Haus habe ich alles abgesucht und draußen kann er irgendwo unterm Laub oder sonstwo liegen….Mein Autoschlüssel, den ich garantiert auf dem grundstück verloren habe, tauchte auch nie wieder auf…

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  2. Irgendwo taucht so ein Schlüsselbund wieder auf. Meistens dann wenn man nicht mehr damit rechnet. Mir ist es auch passiert. Ich habe mir so einen kleinen Anhänger für das Schlüsselbund gekauft. Dazu gehört ein kleiner Sender. Betätigt man ihn, piepst das Ding am Schlüsselbund.
    Ansonsten wenn nichts mehr geht, drohe ich immer mit einem Brief an den Vorstand. Alleine die Drohung hat bei mir schon einige Male „Wunder“ gewirkt. Man glaubt nicht, wie schnell die alle plötzlich sind.

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    1. Ich könnte fast mit meinem Text „man muss das Leben eben nehmen…“ antwoten🙈
      Nimms nicht zu schwer, es geht vorbei! Und der tolle Mann an deiner Seite hilft bestimmt dabei…
      Alles Liebe
      Petra

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  3. Ist das nicht heutzutage so dass der neue Stromanbieter alles mit dem Alten regelt und man selbst gar nichts tun müsste?
    Ich wünsche dir auf jeden Fall ein ruhigeres Wochenende als die Aufregung der Woche, liebe Hedwig.

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